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Aktuelles

22.12.2014 - 02.01.2015:

WEIHNACHTSRUHE IN DER IFF               

Vom 22. Dezember 2014 bis 2. Januar 2015 ist unser Institut geschlossen!

 




28.11.2014 - 19.12.2014:

Weihnachtsangebote der IFF                                                                            

Consulting
Wir bieten Ihnen kompetente Beratung zu Staubexplosionsschutz und Betriebssicherheit an und erstellen für Sie Explosionsschutzdokumente sowie sicherheitstechnische Gutachten, welche im Rahmen der Genehmigung von Futtermühlen nach BImSchG gefordert werden. Weiterhin unterstützen wir Sie bei der Einführung eines Energiemanagementsystems. Auch bei Fragen zu Ihrem HACCP-System oder Ihres Qualitätsmanagements sind wir gerne Ihr Ansprechpartner. Spezifische Schulungen zu den genannten Themen führen wir – inhouse oder bei der IFF – auf Anfrage durch. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot!

Dienstleistungen
Staubbestimmung (nach der Stauber-Heubach-Methode) > € 459,-
Partikelgrößenverteilung – Laserbeugungsspektroskopie > € 419,-
Partikelformanalyse – dynamische Bildanalyse > € 429,-
Siebanalyse > € 140,-
Schüttdichte > € 75,-
Rütteldichte > € 75,-

Bei Auftragserteilung bis 19.12.2014 gibt es 5 Analysen zum Preis von 4. Die Analyse mit dem niedrigsten Preis wird nicht berechnet (bitte bei Beauftragung Aktionscode „IFF 2014“ angeben).

Technikumsbenutzung
Unser Technikum kann halb- und ganztagsweise gemietet werden, inklusive Benutzung der vorhandenen Apparaturen. Zusätzlich können unsere erfahrenen Techniker Versuche durchführen oder begleiten und unsere Wissenschaftler Ihnen bei heiklen Aufgaben beratend zur Seite stehen!

Unser Beispielangebot für 1 Tag (8 h) Technikum der IFF:
Apparatebenutzung
Versuchstechniker zur Unterstützung
Wissenschaftler zur Beratung (1 h)
Gesamtbetrag: € 1.500,-

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und wünschen allen Mitgliedern und Kunden der IFF Fröhliche Weihnachten!

Mitglieder fragen bitte nach Sonderkonditionen.

Alle Preise zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer.




07.10.2014 - 08.10.2014:

Rückblick
IFF-Praktikerlehrgang „Pelleting of compound feed”


Am 7. und 8. Oktober 2014 fand im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF der Praktikerlehrgang „Pelleting of compound feed“ mit 22 Teilnehmern aus Belgien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Japan, den Niederlanden sowie Tschechien statt. Die Lehrgangsteilnehmer kamen aus verschiedenen Bereichen der Mischfutterproduktion sowie aus dem Anlagen- und Maschinenbau. Gegenstand des Lehrgangs waren die Prozessstufen des konventionellen Pelletierens. In Schwerpunktvorträgen wurden die Dampferzeugung, die Konditionierung, die Pressagglomeration und der Kühlprozess ausführlich beschrieben und diskutiert. Daneben wurden mit der Prozessmesstechnik, der Wirkung relevanter Betriebsparameter, dem Verschleiß, der Zusatzstoffstabilität sowie dem Energiemanagement für die Herstellung pelletierten Mischfutters maßgebliche Themenbereiche erörtert. Ergänzt wurde der Themenkatalog mit einem Vortrag zum Pelletieren nachwachsender Rohstoffe.

Im Wechsel mit den Vorträgen wurden im Technikum des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik praktische Übungen zum Pelletieren von fettreichem Geflügelfutter sowie zur Verarbeitung der gleichen Rezeptur mit einem Einwellenextruder durchgeführt. Insbesondere das Praktikum wurde von den Teilnehmern ausgiebig für Fragestellungen und Diskussionen zum Pelletieren und zur Beurteilung der Pelletqualität genutzt.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist der Kurs auch für das kommende Jahr vorgesehen.




30.09.2014:

Neue wissenschaftliche Mitarbeiter bei der IFF                     

Dr.-Ing. Nicolas Borchert (Ph.D.) hat 2008 das Studium der Lebensmitteltechnologie an der TU Berlin mit dem Grad des Dipl.-Ing. abgeschlossen. Er promovierte daraufhin am University College Cork (Irland) in der Food Packaging Group (School of Food and Nutritional Sciences) und im Biophysics and Bioanalysis Lab (Department of Biochemistry). Seine Arbeit hier bestand aus der Entwicklung und Anwendung neuartiger Sensorsysteme für die Lebensmittelindustrie, insbesondere optische O2- und CO2-Sensoren. Ein weiterer Forschungsschwerpunkt war die Anwendung und Verfeinerung von mikrobiellen Schnelltests, die auf der Sauerstoffveratmung von Mikroorganismen basiert. Nach seiner Rückkehr aus Irland war er für einen namhaften Pizzadienst im Service und im Qualitätsmanagement tätig. Im Juni 2014 hat er am Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF die Nachfolge von Herrn Löwe angetreten und bearbeitet nun den Schwerpunkt Verfahrenstechnik.


Dipl.-Ing. (FH) Verena Heid studierte Lebensmitteltechnologie an der Fachhochschule in Fulda. Nach ihrem Studium war sie 1,5 Jahre als Lebensmitteltechnikerin Bäckereitechnik/Assistentin im Bäckereihandwerk tätig, bevor sie aus familiären Gründen eine Auszeit nahm. Die letzten 4,5 Jahre ihres Berufslebens war Frau Heid in der chemischen Industrie mit Haupteinsatzgebiet An-wendungstechnik für Milch- und Schmelzkäseprodukte sowie Backwaren und Nutritionals tätig, bevor sie unternehmensintern in den Bereich des Qualitätsmanagements/Lebensmittelsicherheit/HACCP wechselte. Die Teilnahme an internen und Kundenaudits sowie Zertifizierungsaudits gehörte ebenso zu ihrem Tätigkeitsbereich wie die Beantwortung von Fragebögen und Bearbeitung von Kundenspezifikationen. Frau Heid ist seit Juli 2014 am IFF-Forschungsinstitut tätig, wo sie die Nachfolge von Frau Verena Mohrig angetreten hat. Mittelfristig wird sie u. a. den Bereich Futtermittelsicherheit mit betreuen.


23.09.2014 - 24.09.2014:

Rückblick
IFF-Praktikerlehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“ 


Am 23. und 24. September fand in diesem Jahr der Praktikerlehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“ am Standort des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik statt. Die 13 hochmotivierten Teilnehmer kamen vorwiegend aus der nationalen Mischfutterindustrie, einige fanden auch den weiten Weg aus Österreich und Italien zu uns nach Braunschweig-Thune in die Frickenmühle 1A.

Gewohnt gute Qualität des Lerninhaltes wurde in den zwei Tagen in Form von Vorträgen vermittelt, welche folgende Themen einschloss: Ermittlung und Kennzeichnung wesentlicher Stoffeigenschaften, Zerkleinern, Mischen, Bewertung der Mischgüte, Dosieren, Hygiene, Verschleppung, Entmischung, Annahmeprüfung, Probenahme sowie Prozessmesstechnik im Mischfutterwerk.

Auflockerung fand der Lehrgang immer wieder durch strategisch gut platzierte Pausen und drei Praktika-Blöcke, wo die vermittelten Lehrinhalte in praktischer Form vertieft und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. In kleinen Gruppen wurde im Praktikum auf die Themen Zerkleinern (Gruppe A), Stoffeigenschaften (Gruppe B) und Mischen, Fördern, Probenahme (Gruppe C) näher eingegangen.

Durch die Teilnahme am Praktikerlehrgang haben die Teilnehmer Kenntnisse über alle wesentlichen Einflussgrößen der Mischfutterherstellung erlangt, um daraufhin ihren praktischen Alltag besser zu beherrschen und Arbeitsabläufe optimiert anzugehen.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr reges Engagement und freuen uns auch im nächsten Jahr wieder auf  viele Interessierte!




27.05.2014:

Rückblick IFF-Workshop „Energiemanagement – Grundlagen zur praktischen Einführung
und Pflege des EnMS nach DIN ISO 50001 bzw. 16247“


Am 4. Dezember 2012 ist die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) in Kraft getreten. Sie umfasst verschiedene Bereiche und sieht Aktivitäten zur Stärkung der Energieeffizienz vor, die von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden sollen.
Die Energiewende in Deutschland ist davon geprägt, ohne Atomenergie auszukommen: Nach Vorgabe der Bundesregierung soll der Strom bis 2035 zu 55 bis 60 Prozent und bis 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommen. Die EEG-Novelle oder die Spitzenausgleichs-Effizienzverordnung der Bundesregierung spielen dabei eine wichtige Rolle für die Industrie.  
Ein Instrument, um diese Ziele zu erreichen, ist die im Juni 2011 veröffentlichte Norm ISO 50001 Energiemanagementsysteme (ISO 50001:2011 Energiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung; deutsche Fassung DIN EN ISO 50001 vom Dezember 2011) – eine weltweit gültige Norm, die einem Unternehmen ermöglicht, systematisch die Energieeffizienz zu steigern sowie wesentliche Verbraucher und Potenziale aufzudecken.
Die erfolgreiche Implementierung dieses Systems verlangt nach einem betrieblichen Energiemanager. Dieser hat sich einen Überblick über die Struktur des Energieverbrauches im ganzen Unternehmen zu verschaffen und Schwachstellen zu erfassen. Darauf aufbauend sollte dann ein Plan erstellt werden, wie diese Schwachstellen beseitigt werden können, d. h. der betriebliche Energiemanager muss Wissen auf verschiedensten Gebieten aufweisen.
Um für diese Aufgabe entsprechend gerüstet zu sein, wurde am 27. Mai 2014 ein IFF-Workshop zum Thema Energie „Energiemanagement – Grundlagen zur praktischen Einführung und Pflege des EnMS nach DIN ISO 50001 bzw. 16247“ durchgeführt.
Die Mitarbeiter der IFF wurden dabei tatkräftig durch die Referenten Herrn Tönjes von der Firma Högemann, Herrn Peselmann vom NETZ Ingenieurbüro sowie von Herrn Völlmecke und Frau Homberg von der Zertifizierungsgesellschaft Uppenkamp und Partner unterstützt.
20 Veranstaltungsteilnehmer aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Mischfutter- und Zusatzstoffhersteller trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei und regten überdies dazu an, einen Erfahrungsaustausch durchzuführen für diejenigen, bei denen das System schon 2-3 Jahre eingeführt ist. Diesen Punkt möchten wir als Veranstalter noch dieses Jahr umsetzen und bitten Sie, sich bei Interesse an uns zu wenden. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

 




01.03.2014:

Leitungswechsel beim Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF                                              

Zum 1. März 2014 übernahm Frau Dr.-Ing. habil. Janine T. Bohlmann (46) die Leitung des Forschungsinstitutes der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. (IFF) in Braunschweig-Thune. Frau Dr. Bohlmann studierte Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Berlin und promovierte im Anschluss daran ebenfalls an der TU Berlin, an der sie sich auch habilitierte.

Frau Dr. Bohlmann ist Nachfolgerin von Herrn Dr.-Ing. Rainer Benning (51), der dem Forschungsinstitut seit Januar 2012 vorstand. Herr Dr. Benning strebt eine wissenschaftliche Laufbahn im universitären Bereich an, aus dem er 2012 zur IFF wechselte.




10.02.2014 - 14.02.2014:

Rückblick IFF internationaler Lehrgang „Fundamentals and new developments in feed-compounding technology”

In der Woche vom 10.-14. Februar 2014 fand im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF der englischsprachige Lehrgang „Fundamentals and new developments in feed-compounding technology” mit 16 Teilnehmern aus Norwegen, den Niederlanden, Rumänien, Polen, Türkei, Dänemark, Russland sowie Deutschland statt. Das Teilnehmerfeld war mit verschiedenen Firmen aus dem Bereich der Zusatzstoff- bzw. Fließhilfsmittelproduktion, einem Vertreter aus dem Bereich der Fischfutterproduktion sowie Firmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau breit aufgestellt.

Inhaltlich wurden die fünf Tage von den wesentlichen technologischen Aspekten rund um die Mischfutterproduktion geprägt. Ergänzende Beachtung fanden die Bereiche Probenahme, Explosionsschutz sowie Energieeinsparpotenziale im Mischfutterwerk. Neben den Vorträgen fanden im IFF-eigenen Technikum Praktika zu Schwerpunktthemen wie Probenahme, Zerkleinern, Mischen und Pelletieren statt.

Ein besonderer Dank gilt der Gastreferentin Frau Dr. Susanne Kirwan des IFF-Mitgliedsunternehmens Dr. Eckel GmbH in Niederzissen. Frau Dr. Kirwan gab eine sehr anschauliche Präsentation zum Themenkomplex Tierernährung.

Die abschließende – von allen Teilnehmern erfolgreich abgelegte – Prüfung rundete die gelungene Veranstaltung ab.


28.01.2014 - 29.01.2014:

Rückblick IFF-Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter”
                             

Am 28. und 29. Januar 2014 fand im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF bei wiederholt guter Resonanz der Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“ mit 36 Teilnehmern statt. Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Bereichen der Mischfutter- sowie Zusatzstoffproduktion und des Anlagen- sowie des Maschinenbaus.

Inhaltlich wurden die zwei intensiven Tage von den wesentlichen Aspekten rund um die Pelletierung von Mischfutter geprägt. Neben der Bewertung der Pressfähigkeit des Mischfutters sowie den Betriebsparametern der Pelletpresse zählten alle relevanten vor- und nachgeschalteten Prozesse wie das Konditionieren bzw. die Dampferzeugung sowie der Kühlprozess zu den Schwerpunkten der Vortragsthemen. Darüber hinaus wurde das Pelletieren nachwachsender Rohstoffe betrachtet. Ergänzende Beachtung fanden die Bereiche Zusatzstoffstabilität beim Pelletieren sowie Verschleiß und Energieeinsparpotenziale im Mischfutterwerk.

Neben den Vorträgen fand im IFF-eigenen Technikum ein Praktikum statt, in dem der Pelletier- und Kühlprozess näher betrachtet wurde, die Bewertung der Pelletqualität an verschiedenen Pelletproben demonstriert wurde und ein angeregter Austausch zu relevanten Themen der Mischfutterproduktion stattfand.

Zusammenfassend ergab sich eine erfolgreiche Veranstaltung für die Teilnehmer als auch für die Veranstalter.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird der Kurs auch im nächsten Jahr wieder stattfinden.

Vom 7. bis 8. Oktober 2014 wird dieser Lehrgang ausschließlich in englischer Sprache wiederholt. Anmeldungen hierzu können bei der IFF sowohl telefonisch +49 (0) 5307/9222-0 als auch per E-Mail: iff@iff-braunschweig.de erfolgen.



12.11.2013 - 12.12.2013:

Rückblick 
IFF-Workshop "Zerkleinern und Futterstrukturierung"                                                                                            


Am 6. November 2013 fand, nach dreijähriger Pause, wieder ein IFF-Workshop zum Thema „Zerkleinern und Futterstrukturierung“ statt. Acht Referenten aus Wissenschaft, Technik und Produktion präsentierten und diskutierten zusammen mit 25 Teilnehmern neueste Erkenntnisse und Erfahrungswerte zur Geflügel-, speziell Legehennen-, und Schweinefutterproduktion bzw. -fütterung sowie Einsatzmöglichkeiten verschiedener Zerkleinerungstechniken und die Gestaltung von Anlagenkonzepten.


Die rege Diskussion zu vorgestellten Erkenntnissen aus der Tierernährung und Fragen nach den Möglichkeiten einer Definition und vor allem der richtigen Messmethode zur Klassifizierung eines groben bzw. feinen Futters zeigen, dass auf dem Markt einerseits sehr viel Bewegung herrscht, der Markt aber andererseits dringend Standards benötigt, die für alle verbindlich und greifbar sind.


Darüber hinaus wurde deutlich, dass die Vernetzung einzelner Teilnehmer innerhalb der Produktionskette „Mischfutterherstellung vom Werk bis zum Trog“ stärker in den Fokus rücken muss, um die Qualität des Produktes bis zur Fütterung zu erhalten. Dazu zählen besonders im Bereich der Herstellung mehlförmiger Mischfutter die Frage nach effizienten Möglichkeiten zur Sicherung der Mischungsstabilität sowie die Überprüfung gängiger Methoden zur Anlieferung des Futters beim Landwirt, um Entmischung zu vermeiden oder zu reduzieren.


Im Hinblick auf die Bewertung der Energieeffizienz der Zerkleinerung wurde außerdem deutlich, dass, neben den innerhalb einer Getreidesorte standort- und klimabedingt durchaus vorkommenden Unterschieden, die gewählten Systemgrenzen des Prozesses einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis haben und aus diesem Grund immer eine ganzheitliche Anlagenbetrachtung ratsam ist.


An dieser Stelle allen Referenten und Teilnehmern noch einmal vielen Dank für die rege Beteiligung!




09.08.2013:

Leittechnologien für KMU                                                                                     

Im Januar 2013 rief die AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V.) zur Einreichung von Ideenskizzen zur Fördervariante „Leittechnologien für KMU“ auf, die von mehreren Forschungsvereinigungen getragen und von mehr als zwei Forschungsstellen mit unterschiedlichem Profil bearbeitet werden sollen.

Die IFF und ihr Forschungsinstitut beteiligten sich hier mit zwei eigenen Skizzen, einmal war man als Partner integriert.

Von 45 eingereichten Vorschlägen wurden 6 von den Gutachtern zur Ausarbeitung eines vollständigen Antrags zugelassen. Eines dieser Projekte ist die von der IFF vorgeschlagene „Errichtung eines Funktionsmusters zur industriellen Produktion von Insekten als Fett- und Proteinlieferant für Futtermittel“. Partner des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik sind die Fachhochschule Bremerhaven (Lehrstuhl für Lebensmittelchemie), die Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Strömungsmechanik) und die Universität Göttingen (Lehrstuhl für Tierernährungslehre).




20.06.2013:

Rückblick

IFF-Schulung "Betrieblicher Staubexplosionsschutz und Prüfungen nach BetrSichV"

Für Anlagen, in den explosionsfähige Staub-Luft-Gemische auftreten können, müssen Prüfungen erstmalig und wiederkehrend gemäß Betriebssicherheitsverordnung durchgeführt werden, um die ordnungsgemäße Montage und die sichere Funktion der Arbeitsmittel zu gewährleisten und nachzuweisen. Zur Erfüllung der Prüfverpflichtung kann der Anlagenbetreiber geeignete Mitarbeiter aus seinem Personalbestand zur befähigten Person benennen und diese mit spezifischen Prüfaufgaben betrauen. Befähigte Personen zur Prüfung von Anlagen in staubexplosionsgefährdeten Bereichen müssen über Kenntnisse zum Explosionsschutz verfügen.


Ziel der Veranstaltung „Betrieblicher Staubexplosionsschutz und Prüfungen nach BetrSichV“ am 20.06.2013 war daher die praxisbezogene Vermittlung von Kenntnissen zum Staubexplosionsschutz insbesondere in Mischfutterwerken, über die befähigte Personen für gemäß § 14 Abs. 1 bis 3 sowie § 15 BetrSichV verfügen müssen. 20 Veranstaltungsteilnehmer aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Mischfutter- und Zusatzstoffherstellung trugen durch einen regen Erfahrungstausch zum Gelingen der Veranstaltung bei.




11.06.2013 - 12.06.2013:

Rückblick

IFF-Kolloquium „Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung – Warum unsere Futtermittel sicher sind!“

Im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung der IFF fand am 12. Juni 2013 das Kolloquium statt. 38 Teilnehmer aus den Bereichen Mischfutter- und Mineralfutterproduktion sowie dem Maschinen- und Anlagenbau nahmen an der Veranstaltung teil, die ein Gegengewicht zu den Schlagzeilen in den Medien darstellen sollte. Hierzu wurde ein wissenschaftlicher Blick auf das Vorkommen, den Nachweis und den Umgang mit Mikroorganismen und Mykotoxinen in Rohstoffen und Futtermitteln geworfen. Unter anderem wurde gezeigt, dass ungeeignete Analysenmethoden zu einer falschen öffentlichen Wahrnehmung führen können. Rechtliche Vorgaben geben Unternehmen einen breiten Interpretationsspielraum zur Erfüllung der Eigenverantwortung, bringen aber auch Unsicherheiten hinsichtlich notwendiger Maßnahmen mit sich. Letztendlich wurde dargestellt, dass es aus technischer Sicht schon viele Alternativen gibt, das Auftreten von Mikroorganismen und Mykotoxinen zu minimieren. Obwohl interessante Ansätze zu Weiterentwicklungen existieren, muss es auch der Öffentlichkeit klar werden, dass bei der Verarbeitung eines Naturproduktes, z. B. Getreide, keine 100 %ige Sicherheit möglich sein kann.




20.11.2012 - 21.11.2012:

Rückblick

31. IFF-Seminar für technische und wissenschaftliche Führungskräfte                                         

Am 20. und 21. November 2012 fand in der IFF in Braunschweig das 31. Seminar für technische und wissenschaftliche Führungskräfte statt. Externe Referenten sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter der IFF präsentierten einen Überblick über aktuelle Problemstellungen in der Futtermittelindustrie und Lösungen sowie zukünftige Herausforderungen und Ansätze.

Einen Schwerpunkt stellte dabei die Thematik der alternativen Rohstoffe dar, die aufgrund des prognostizierten Bevölkerungswachstums einen zunehmenden Stellenwert einnehmen wird. Im Rahmen eines „Seminars im Seminar“ wurden unterschiedliche Aspekte wie Verfügbarkeit und Potentiale beleuchtet. Mit ihren Vorträgen konnten die Referenten verdeutlichen, dass sich auch die Futtermittelindustrie in Zukunft damit auseinandersetzen muss.

Ein für die Unternehmen essentieller aber häufig noch nicht ausreichend beachteter Aspekt muss in der Energieeffizienz und -einsparung bei der Herstellung von Futtermitteln gesehen werden. Neben zwei Vorträgen zu dieser Thematik wurde das Thema Energie auch in weiteren Beiträgen immer wieder angeschnitten, was seine Bedeutung weiter unterstreicht.

Ein weiterer Themenblock beleuchtete verfahrenstechnische Aspekte zur Herstellung erwünschter Futtermittelstrukturen und den Struktureinfluss auf Leistung und Gesundheit von Schweinen.
Vorträge zur Brandbekämpfung und zum Explosionsschutz zeigten als Schlusspunkt des Seminars deutlich auf, dass neben allen zukünftigen Themen die Sicherheit immer im Fokus der Unternehmen stehen muss.

Die Teilnehmer nahmen an den Diskussionen der Beiträge sehr engagiert und interessiert teil. In Zukunft soll diesem Veranstaltungsteil noch mehr Zeit gewidmet werden.

Die Veranstaltung wurde durch eine abendliche Exkursion mit einer Sonderfahrt in einer 50 Jahre alten Straßenbahn durch die historische City Braunschweigs abgerundet. Beim anschließenden gemeinsamen Abendmenü hatten die Teilnehmer und Referenten noch reichlich Gelegenheit zum fachlichen Gedankenaustausch.

 




28.06.2012:

Rückblick zum IFF-Fachseminar „Praxisnahe Lösungen zum Brand- und Explosionsschutz in Mischfutterwerken“

Technologische und organisatorische Maßnahmen sowie konstruktive Lösungen zum Brand- und Explosionsschutz waren Thema des IFF-Fachseminars „Praxisnahe Lösungen zum Brand- und Explosionsschutz in Mischfutterwerken“, das am 28. Juni 2012 in Thune stattfand. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der International Association of Experts for Industrial Explosion Protection, kurz INDEX, ausgerichtet. Alexandra Kirchner, IFF, präsentierte einen Übersichtsbeitrag und zeigte häufige organisatorische und technische Mängel im Explosionsschutz von Mischfutterwerken auf. Burkhard Stumpenhusen vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt in Lüneburg, vermittelte den Anlagenbetreibern Anforderungen seitens der Gewerbeaufsicht zur Umsetzung der Betriebsvorschriften der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Die Referenten Johannes Lottermann (Fa. Rembe), Hilmar Winkler (Fa. Kidde Brand- und Explosionsschutz), Dirk Saschenbrecker und Wilfried Henze (Fa. Fagus-GreCon) vertieften die Möglichkeiten und Grenzen des konstruktiven Brand- und Explosionsschutzes und Felix Obermeyer (Fa. Kesting) zeigte, wie elektrostatische Auf- und Entladungen vermieden werden. Johannes Lottermann demonstrierte dem Auditorium in seinem Experimentalvortrag eindrucksvoll die Wirkung einer flammenlosen Druckentlastung. Blitzschutz als wichtige, vorbeugende Maßnahme zum Brand- und Explosionsschutz stellte Reyno Thormälen (Fa. Hans Thormälen) vor. Darüber hinaus konnten die insgesamt 30 Teilnehmer wertvolle Hinweise aus Erfahrungsberichten und den Darstellungen von Schadensfällen durch einen Anlagenbetreiber und einen Sachversicherer, repräsentiert durch Michael Schäfer (AGRAVIS) und Torge Brüning (R+V Allgemeine Versicherung) gewinnen. Die guten Diskussionen im Anschluss an die Vorträge sowie in den Pausen rundeten die Veranstaltung ab.




20.03.2012 - 21.03.2012:


Feedback von internationalen Teilnehmern

Der 10 000. Seminarteilnehmer bei der IFF: Mike Holden (England)

Mike Holden aus Penrith in Nordengland hat seine Teilnahme am IFF-Kurs Titel nicht bereut. Im Gegenteil, zusammen mit 33 Teilnehmern aus diversen Ländern absolvierte Holden den Practical Course: Pelleting of Compound Feed. Und Mike Holden fand abschließend nicht nur, dass der Kurs genau für ihn passte, weil er kürzlich aus der chemischen Industrie in die Futtermittelindustrie gewechselt war. Vielmehr wurde er unter dem Beifall der Kursteilnehmer und der Mitarbeiter der IFF von Institutsdirektor Dr. Benning als 10 000. Teilnehmer an Seminarveranstaltungen bei der IFF beglückwünscht.

In einem anschließenden kleinen Interview stellte Holden heraus, dass seine Firma durch einen Flyer der IFF auf das Kursangebot aufmerksam gemacht worden war und er den ganzen Kurs als „a good introduction to this business“ betrachtet.

Sehr zufrieden mit dem Kurs äußerte sich auch Martha Engesland aus Trondheim in Norwegen, eine der immer noch wenigen Teilnehmerinnen an den Kursen. Martha Engesland, die in einer Forschungseinrichtung für spezielle Tierfutterproduktion tätig ist, waren viele Inhalte bekannt, und dennoch war es für sie interessant, einige neue Details kennenzulernen. Besonders wertvoll erscheinen ihr die persönlichen fachlichen Kontaktmöglichkeiten zu den Referenten und den anderen Kursteilnehmern, die sich bei einem solchen Kurs ergeben. Hierzu regt Engelsholm an, z.B. durch ein gemeinsames Dinner am ersten Abend die fachlich-interaktiven Prozesse der Teilnehmer zu bestärken und dies u.U. auch in den Kursverlauf stärker einzubinden.

Diesen Artikel hat Herr Manfred Rockel dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, der zurzeit eine Chronik anlässlich des 50-jährigen Bestehens der IFF verfasst.

 




14.02.2012:

Rückblick

Fachseminar „Haushalten mit Energie – Einsparpotenziale, Energiemanagementsysteme und Antragstellung nach § 41 EEG“

Die erheblichen Energiekostensteigerungen der letzten Jahre schaffen inzwischen hohe wirtschaftliche Anreize zum vernünftigen energetischen Haushalten in Mischfutterwerken. Aus diesem Grund begrüßte Institutsdirektor Dr. Benning 30 Teilnehmer und Referenten am 14. Februar 2012 im IFF-Forschungsinstitut zur Vertiefung ihrer Kenntnisse und Diskussion dieser aktuellen Thematik.

Im Rahmen des Fachseminars wurde mit den Schwerpunkten aktuelle rechtliche Entwicklungen im Energiesteuerrecht, Antragstellung im Rahmen der „besonderen Ausgleichsregelung“ für stromintensive Unternehmen nach § 41 EEG und Vorstellung von konkreten Schritten zur Energieeinsparung in Mischfutterwerken ein breiter Themenbereich abgedeckt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag in der Vorstellung von Energiemanagementsystemen, die in Zukunft sowohl eine unabdingbare Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Steuervergünstigungen als auch für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess darstellen werden.




24.11.2011:

Rückblick

Internationaler Workshop „Safe Feed for Healthy Food“

Am 24. November 2011 fand im Forschungsinstitut der internationale Workshop “Safe Feed for Healthy Food” statt, der von Prof. Jürgen Zentek, Freie Universität Berlin, Deutschland, Prof. Per Häggblom, National Veterinary Institute (SVA), Uppsala, Schweden, und Dr.-Ing. Alexander Feil, IFF, Braunschweig, Deutschland, organisiert wurde und an dem sich insgesamt 23 Teilnehmer und 11 Referenten aktiv beteiligten.

Aus Sicht der Mischfutterherstellung stellen insbesondere Mykotoxine und Salmonellen ein bedeutendes Gefährdungspotenzial für die tierische und – bedingt durch Carryover-Effekte – auch grundsätzlich für die menschliche Gesundheit dar. Entsprechende Schadensfälle können darüber hinaus zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen für den Mischfutterhersteller führen. Voraussetzungen für die Einhaltung der Produktqualität- und sicherheit für die Herstellung und Inverkehrbringung von Futtermitteln sind dabei u. a. zielführende Kontroll- und Monitoring-Maßnahmen einschließlich geeigneter Analysenmethoden und fundierte Kenntnisse zu prozesstechnischen Möglichkeiten und Grenzen.

Im Rahmen des Workshops wurden von international anerkannten Fachleuten aus diesen Gründen folgende Erkenntnisse aus dem FP6 Forschungsprojekt „BIOTRACER IP“ vorgestellt:

•    Gefährdungseinschätzung für importierte und heimische Rohwaren hinsichtlich der Belastung durch Aflatoxine, Ochratoxine und Salmonellen
•    Verbesserte Maßnahmen zur Probenahme und prozessbegleitenden Analytik für Mykotoxine und Salmonellen
•    Entwicklung eines Simulations-Tools für Salmonellen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Erfahrungen des Forschungsinstitutes Futtermitteltechnik zu den Wirkungen technologischer Dekontaminationsverfahren einschließlich der Säureapplikation.

Auf besonders positive Resonanz stieß auch das im Rahmen des Forschungsprojektes erstellte Video „Sampling For Contaminants In Animal Feed“, das neueste Erkenntnisse zum Thema Probenahme von Mykotoxinen und Salmonellen anschaulich darstellt und auf YouTube angesehen werden kann.

Neben der Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse bot der Workshop die Möglichkeit eines wichtigen und informativen „Networkings“ und Ideenaustausches zwischen Industrie, Überwachungseinrichtungen und der Wissenschaft.

 

 

 

 




12.10.2010:

Firmeninterne Schulung, Seminare und Kolloquien

Die IFF arbeitet seit vielen Jahren mit einzelnen Firmen eng bei der Gestaltung von speziellen firmeninternen Schulungen, Seminaren und Kolloquien zusammen. Dieses Angebot gilt selbstverständlich für sämtliche IFF-Mitgliedsfirmen. Hierbei ist es unerheblich, ob Sie ggf. eine Tagesschulung mit einem Referenten bei sich im Hause benötigen, zu einem speziellen Thema z.B. Explosionsschutz oder andere Themen, die Sie interessieren. Ebenso können wir wie im vorstehenden Beispiel geschildert, Firmenlehrgänge in unserem Institut anbieten und auch entsprechende Schulungsthemen eng mit Ihnen abstimmen. Auch die Ergänzung firmeninterner spezifischer Themen ist natürlich möglich. Bei der ggf. notwendigen Organisation von Hotelkapazitäten oder einem Rahmenprogramm sind wir Ihnen gern behilflich. Fordern Sie jederzeit unverbindlich ein Angebot von uns ab. Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Blume unter der bekannten Rufnummer jederzeit gern zur  Verfügung.




09.02.2010 - 31.03.2010:

 
Wird der Pelletierprozess durch die Zugabe eines Netzmittels beeinflusst?
       
Rainer Löwe, IFF und Richard Oldman, ANITOX Corp.

In Zeiten steigender Kosten für Rohstoffe und elektrische Energie bei gleichzeitig sinkenden Gewinnspannen suchen Futtermittelhersteller nach kostensparenden Möglichkeiten insbesondere beim Pelletieren. Besondere Bedeutung kommt dabei dem spezifischen Energieverbrauch (kWh/t) und dem Feuchtigkeitsverlust im pelletierten Futter zu, da dies unmittelbar Masseverlust bedeutet. Versuche am Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF in Braunschweig sollten Antworten auf die Fragestellung geben, ob bestimmte Zusatzstoffe, wie z. B. Netzmittel, zu einer Lösung des Problems beitragen können. Lesen Sie hierzu den vollständigen Beitrag von Rainer Löwe und Richard Oldman.




16.08.2009 - 11.09.2009:

Frau Olivera Djuragic, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for Food Technology, Research Center for Feed and Animal Products, Novi Sad, besuchte die IFF

Ein Rückblick aus ihrer Sicht

Ein Bestandteil des FP7-Projektes „FEED-TO-FOOD“ (FP7-REGPOT-2007-3 "Reinforcement of Feed to Food Research Center at Institute for Food Technology of the University of Novi Sad") ist der Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zu diesem Zweck besuchte ich vom 16. August bis 11. September die IFF. Während meines Besuchs lernte ich die Arbeit und nahezu alle Tätigkeiten des Institutes kennen, einschließlich Laborarbeiten sowie Untersuchungen auf der Technikumsanlage. Ich fühlte mich während der ganzen Zeit als Mitglied der Gemeinschaft, da ich die Möglichkeit hatte, an allen institutsinternen Arbeitsbesprechungen teilzunehmen. Ich konnte meine Forschungstätigkeiten und die Arbeiten meines Institutes, im Besonderen der Abteilung „Feed and Animal Products“ erörtern. Wir nutzten die Gelegenheit, um die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit sowie die Veröffentlichung von Ergebnissen in Fachzeitschriften zu diskutieren. Hauptinhalte waren die Methoden zur Ermittlung der Misch- und Arbeitsgenauigkeit sowie Untersuchungen im Bereich der Mischfutterpelletierung und Flüssigkeitszugabe. Des Weiteren sprachen wir über die Beteiligung am derzeitigen FP7-Antrag hinsichtlich Futtermittelsicherheit und -qualität und gaben Kommentare und Empfehlungen. Während meines Aufenthalts besuchte ich auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mit seinen Forschungseinrichtungen sowie das lokale Futtermittelwerk der AGRAVIS. Ein Tagesaufenthalt auf der Hannover Messe am 8. September hatte als Zielstellung ein Treffen mit Dr. Steinkamp vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL). Ergebnis des Gesprächs war, dass wir eine gute Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit haben.

Zu guter Letzt kann ich sagen, dass mein Besuch erfolgreich und ergebnisreich war und dass unsere beiden Institute in der Zukunft mehr im Bereich der Futtermitteltechnologie in anderen Projekten zusammenarbeiten können, als nur im Rahmen des „FEED-TO-FOOD“-Projektes.




29.06.2009 - 29.07.2009:

Vier Nachwuchsforscher aus Novi-Sad (Serbien) besuchten die IFF

Im Rahmen des Projektes FP7-REGPOT-2007-3 "Reinforcement of Feed to Food Research Center at Institute for Food Technology of the University of Novi Sad" besuchten vier Nachwuchsforscher das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF.  Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des 14-tägigen Aufenthaltes und der Eindrücke sowie Erfahrungen, die die jungen Wissenschaftler sammeln konnten:

With this article we would like to share our impressions about IFF Institute in Braunschweig. We are Bojana Kokic, Radmilo Colovic, Djuro Vukmirovic and Dusica Ivanov, young researchers from Institute for Food Technology in Novi Sad, Serbia, department for Animal Products and Feed Technology. IFF Institute is our associate institute on FEED-TO-FOOD FP7 project, funded by European Commission.

The reason for this two week visit was to participate on basic course “Fundamentals and new developments in feed-compounding technology“, but also introducing with all equipment and physical analysis that are conducted on IFF Institute. The least that we can say is that this visit was useful and that it fulfilled all our expectations.

The course was very well organized. The lectures were focused on practical issues and supported by scientific data that was originally from IFF experiments. We also got some new information about legislations and EU laws, which will help us to understand functioning of European Union better. The lecturers had great knowledge in their areas and they were ready to answer on all of participants´ questions.  

In second week we were introduced with all process equipment, such as extruders, expanders, pellet machines, various types of mills, etc. That was especially interesting for us because of the fact that we have the same devices in our pilot plant, and that we are planning cooperation on same frame work projects in future.

We were also shown physical laboratory equipment and methods which will help us to improve our laboratory and to implement some new analysis. A lot of literature and scientific papers that we also got would show us in which direction our experiments should proceed.

At the end, we could not forget visits to the “Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)”, “Burg Warberg”, “Feed Mill Agravis Braunschweig”, “DMSB” International Technical School for Process Construction and Process Engineering, “MEGA Haldensleben” and “Schaumann Eilsleben”. Not less important are contacts that we made with a lot of our colleagues from areas related to feed production.

We would like to express our gratitude to our hosts for hospitality and well organised visit to Braunschweig and we are inviting them to visit our institute!

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18.03.2009 - 18.04.2009:

Frau Dipl.-Ing. Alexandra Kirchner wurde am 27.01.2009 auf Antrag als Sachverständige nach § 29a  Abs. 1 BImSchG  vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim für das Land Niedersachsen bekannt gegeben.

Die Bekanntgabe erstreckt sich auf alle im Rahmen des § 29a BImSchG anfallenden sicherheits-technischen Prüfungen und Prüfungen von sicherheitstechnischen Unterlagen für die Anlagenarten 7.9 (Anlagen zur Herstellung von Futter- oder Düngemitteln oder technischen Fetten aus den Schlachtnebenprodukten Knochen, Tierhaare, Federn, Hörner, Klauen oder Blut), 7.17 (Anlagen zur Aufbereitung oder ungefassten Lagerung von Fischmehl, Anlagen zum Umschlag oder zur Verarbeitung von ungefasstem Fischmehl, soweit 200 Tonnen oder mehr je Tag bewegt oder verarbeitet werden können), 7.21 (Mühlen für Nahrungs- oder Futtermittel mit einer Produktionsleistung von 300 Tonnen Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag als Vierteljahresdurchschnittswert), 7.34 (Anlagen zur Herstellung von sonstigen Nahrungsmittelerzeugnissen aus a) tierischen Rohstoffen, ausgenommen von Milch, mit einer Produktionsleistung von 75 Tonnen Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag oder b) pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionsleistung von 300 Tonnen Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag als Vierteljahresdurchschnittswert), 7.35 (offene oder unvollständig geschlossene Anlagen zur Erfassung von Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchten, soweit 400 Tonnen oder mehr je Tag bewegt werden können und 25.000 Tonnen oder mehr je Kalenderjahr umgeschlagen werden) (siehe 4. BImSchV, Anhang) sowie die Fachgebiete

3) Verfahrenstechnische Prozessführung und Auslegung von Anlagen oder Anlagenteilen sowie Beherrschung von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes beispielsweise Projektierung, Anlagenplanung, Erstellung oder Prüfung von Anlageschutzkonzepten (z. B. Brandschutz, Explosionsschutz, MSR/PLT),
11) Systematische Methoden der Gefahrenanalyse,
16) Explosionsschutz, 16.1) Prüfung von speziellen Fachfragen zum Explosionsschutz

Zur Gewährleistung der Sicherheit bei genehmigungsbedürftigen Anlagen kann die für den Immissionsschutz zuständige Behörde gemäß § 29a BImSchG anordnen, dass sicherheitstechnische Prüfungen sowie Prüfungen sicherheitstechnischer Unterlagen durchzuführen sind. Diese Prüfungen können zu bestimmten Zeitpunkten (z. B. vor der Inbetriebnahme) oder zu bestimmten Anlässen (z. B. im Falle einer Betriebseinstellung) erforderlich werden. In den Anordnungen kann die Durchführung der Prüfungen durch geeignete (aufgrund entsprechender Qualifizierungen) Sachverständige verlangt werden, die für diese Prüfungen bekannt gegeben und nach bestimmten Regeln zugelassen worden sind. Mit der Bekanntgabe ist Frau Kirchner berechtigt, entsprechende Prüfungen durchzuführen.




06.05.2008 - 06.06.2008:

Stoffdatenbank zum Staubbildungsverhalten von Einzelfuttermitteln, Zusatzstoffen und Futtermischungen

Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Explosionsgefährdungen", das dankenswerterweise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), Köln, gefördert wird, ist eine Stoffdatenbank entstanden, in der Untersuchungsergebnisse zum Staubbildungsverhalten bei unterschiedlichen Beanspruchungen auf Grundlage der relevanten Kennzeichnung von in der Getreide- und Futtermittelwirtschaft eingesetzten Stoffen zur Verfügung gestellt werden.

Die Auswahl der Stoffe orientiert sich an bereits vorhandenen Datenbanken (BIA GESTIS-STAUB-EX Datenbank, BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) und stellt eine Ergänzung zu den Brenn- und Explosionskenngrößen dar.

Die Stoffdatenbank steht ab sofort zur Verfügung und kann dynamisch ergänzt werden.




© Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. · Braunschweig-Thune · 2014