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Aktuelles

13.11.2018 - 16.11.2018:

IFF auf EuroTier 2018

Besuchen Sie uns in Halle 21 am Stand H35.
 




18.09.2018 - 19.09.2018:

Rückblick


IFF-Lehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“                                 


In Zeiten zunehmenden Wettbewerbs und steigender Rohwaren- und Energiekosten obliegt qualifizierten Mitarbeitern im Produktionsprozess die Verantwortung, unter den gegebenen Praxisbedingungen einen effizienten Produktionsbetrieb zu realisieren. Im Tagesgeschäft bleibt jedoch oft wenig Zeit für eine intensive Einarbeitung in die komplexen Prozessabläufe und Herausforderungen der Futtermittelproduktion. Von wesentlicher Bedeutung sind – neben Kenntnissen zur Eingangskontrolle und Bewertung von Stoffeigenschaften – die verfahrenstechnischen Grundoperationen: Zerkleinern, Mischen, Fördern und Dosieren.

Vom 18.09. bis 19.09.2018 schulte das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF wieder Fachkräfte der Futtermittel- und Zusatzstoffbranche sowie des Anlagenbaus (Bild 1) in den o. g. Basisstufen. Deren komplexe Zusammenhänge sind für die Prozessgüte und die Produktqualität kompaktierter Mischfutter von entscheidender Bedeutung. Den Auftakt der Veranstaltung bildete ein Rundgang durch das Technikum des Forschungsinstituts. Anschließend wurde neben interessanten Vorträgen ein Praktikum zum Thema Zerkleinerung durchgeführt. Über eine von den Teilnehmern praktizierte Siebung konnte veranschaulicht werden, wie sich verschiedene Vermahlungssysteme (Hammermühle, Walzenstuhl) mit unterschiedlichen Prozessparametern auf die Partikelgrößenverteilung auswirken. Hierbei wurden auch die Grenzen einer manuellen Prüfsiebung deutlich und diskutiert, welche Vorteile die Kenntnis des Vermahlungsergebnisses für die Praxis hat.

Den zweiten Veranstaltungstag eröffnete Herr Nils Rache (Bühler GmbH, Braunschweig) mit seinem Vortrag über Fördersysteme und deren Auslegung. Herr Rache hatte das IFF-Forschungsinstitut bereits im Frühjahr beim IFF-Intensivkurs "Grundlagen der Mischfutterherstellung" mit seinem praktischen Fachwissen unterstützt. Auch am zweiten Veranstaltungstag rundete ein weiteres Praktikum die Vortragsinhalte ab. Nach der eigenhändigen Probenahme eines Mischers mit Versuchsfutter und Farbindikator werteten die Teilnehmer die Mischgüte anhand der Laboranalyse aus. Besonders spannend war hier zu sehen, wie sich die Mischzeit auf die Gleichmäßigkeit des Farbindikators über dem Mischerquerschnitt auswirkt. Die eine oder andere Anekdote – über die bauliche Gestaltung von Mischwerkzeugen in der Praxis – von Dr. Neumann (IFF) sensibilisierte die Teilnehmer zudem, die Arbeitsgenauigkeit ihrer Anlage regelmäßig prüfen zu lassen.

Das Forschungsinstitut bedankt sich bei allen Teilnehmern für die interessanten Diskussionen und bei seinem Gastreferenten, Herrn Rache, für die Unterstützung.




11.09.2018:
Rückblick

IFF-Fachtagung „Futtermittel-Hygienisierung“ am 11. September 2018 im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF


„Volles Haus“ hieß es am 11. September 2018 in den Räumlichkeiten des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik der IFF in Braunschweig. Die 35 Teilnehmer der Fachtagung „Futtermittel-Hygienisierung“ aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden diskutierten zusammen mit den 8 Referenten aus Wissenschaft und Industrie sowie Behördenvertretern über eines der wichtigen Themen der Futtermittelbranche.

Der lange Tag begann mit einem Vortrag zum Thema „Zoonosen und Einflussfaktoren auf die Dekontamination“ als Verena Kiehne vom Forschungsinstitut Futtermitteltechnik den anwesenden nahebrachte, wie viele Faktoren zusammen den Dekontaminationserfolg einer Futtermittelhygienisierung beeinflussen können. Vielen Teilnehmern war im Vorfeld nicht klar, dass hohe Fettgehalte in der Futtermatrix schützende Effekte für Mikroorganismen mit sich bringen können und die Behandlungsintensität erhöht werden muss, um pathogene Keime sicher abzutöten. Bereits kleine Änderungen am System können große Auswirkungen hinsichtlich D-Werten  mit sich bringen, aber auch Faktoren, die das Überleben von Salmonellen in Futtermittelwerken mit beeinflussen, wurden näher beleuchtet.

Im Anschluss gab Dr. Tobias Distler von der Firma Amandus Kahl GmbH & Co. KG einen Übersichtsvortrag zu Behandlungsverfahren. Wie man zwischen Hygienisierung und Sterilisierung unterscheidet wurden ebenso beleuchtet wie Langzeitkonditionierung und Expandierung als etablierte Behandlungsmethoden, die die Zielstellung einer Reduktion der Gesamtkeimzahl um mindestens 3 Zehnerpotenzen erfüllen.

Dipl.-Ing. Dr. Andreas Adler von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) nahm den weiten Weg aus Linz in Oberösterreich nach Braunschweig in Kauf, um über die „Salmonellen-Problematik in Futtermitteln und Dekontamination mit organischen Säuren“ zu berichten. In Österreich erfolgt seit Jahren ein proaktiver Umgang der zuständigen Behörden zu diesem Thema gemeinsam mit der Futtermittelwirtschaft. Seit 2011 werden gemeinsam mit Industrieunternehmen Projekte durchgeführt und Empfehlungen zur Beherrschung von Salmonellen in Futtermittel für Einzelfuttermittelhersteller, Mischfutterwerke und Großhänd-ler erarbeitet. Das Projekt SINS – Staubproben zum Nachweis von Salmonellen zeigte das Vorkommen und die Persistenz von Salmonellen in Werken und machte einen signifikanten jahreszeitlichen Einfluss auf das Salmonellenauftreten deutlich. In der DECONTAM-Studie wurde die Wirkung verschiedener Präparate aus organischen Säuren auf natürlich kontaminierte Einzelfuttermittel untersucht, die für futtermittelbedingte Salmonellenausbruchsfälle in Tierbeständen verantwortlich waren. Als Fazit wurde genannt, dass eine Dekontamination mit Säurepräparaten grundsätzlich möglich ist, wobei der Einsatz von Säuren aufgrund der hohen Säurebeimengungen nur für die Hygienisierung von Einzelfuttermitteln geeignet ist. Die Bereitstellung von salmonellenfreiem Futter kann nur erreicht werden, wenn alle Beteiligten (Ölmühlen, Groß- und Zwischenhandel und Mischfutterwerke), Qualitätsverbände und Behörden zusammenarbeiten und Vertrau-ensbildung und Risikokommunikation gepflegt werden. Wir finden, das Beispiel Österreich sollte Schule machen.

Seit Jahren betreibt das Leibnitz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. (ATB) in Potsdam Forschungsarbeiten zu neuartigen Technologien in der primären Lebensmittelproduktion wie z. B. die Hochdruckbehandlung, die Ozonbehandlung oder die Plasmabehandlung. „Dekontamination mittels Plasmabehandlung“ lautete der Vortrag von Dr. Oliver Schlüter vom ATB, mit dem wir den Teilnehmern einen Blick über den Tellerrand gewähren und vielleicht eines der Behandlungsverfahren von Morgen präsentieren wollten. Verschiedene Verfahren für die direkte aber auch indirekte Behandlung von Futtermitteln sind denkbar, wobei aktuell vorhandene Anlagen noch für relativ kleine Maßstäbe ausgelegt sind, aber viele große heutzutage alltägliche Technolo-gien haben einmal im kleinen Maßstab angefangen. Das IFF-Forschungsinstitut bleibt auf jeden Fall für Sie weiter am Ball.

Nach der wohlverdienten Mittagspause ging es für alle Teilnehmer weiter mit einem Vortrag von Dr. Istvan Szabo, dem Leiter des Nationalen Referenzlabor Salmonella vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. In seinem Vortrag „Salmonellen in Nutztieren, Lebens- und Fut-termitteln in Deutschland: Bericht aus dem NRL-Salmonella“ hat er tagtäglich mit Salmonellen-Isolaten aus den genannten Bereichen zu tun. Menschliche Salmonellose-Fälle fallen in den Zuständigkeitsbereich des Robert-Koch-Instituts, aber die Infektionswege bis hin zum Menschen erfolgt häufig oral über kontaminierte Lebensmittel, so dass hier eine Zusammenarbeit notwendig ist. Da Salmonellen überall vorkommen können und negative Auswirkungen auf Personen mit geschwächtem Immunsystem nicht ausgeschlossen werden können, besitzen alle Salmonellen-Serovare humanpathogenes Potenzial. Als im Dezember 2016 ein lebensmittelbedingter Ausbruch durch ein neues, bis dato unbekanntes Salmonellen-Serovar auftrat, war das Infektionspotenzial gar nicht abschätzbar. Dass es in Deutschland lediglich zu 12 nachgewiesenen Erkrankungsfällen kam, ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass das als Infektionsquelle ermittelte Produkt nicht zu den Grundnahrungsmitteln zu zählen ist. Aktuell beschäftigt man sich mit S. Agona, die in Futtermitteln, Ringelblumenmehl, aber auch in Babynahrung in Frankreich aufgetreten ist. Um poten-zielle Zusammenhänge zu ermitteln, startete das NRL einen Aufruf zur Einsendung aller S. Agona Isolate seit August 2017.

Die Behördensichtweise vertrat Dr. Bert-Andree Zucker vor der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung, Berlin, in seinem Vortrag „Salmonellen in Futtermitteln: rechtliche Aspekte und daraus resultierende Handlungsmöglichkeiten“. In der EU wird bei Salmonellenkontaminationen unterschieden zwischen Futtermitteln tierischen Ursprungs und Futtermitteln pflanzlichen Ursprungs. Für erstere wurden mikrobiologische Kriterien für verschiedene Mikroorganismen festgelegt, in Anhang X (Futtermittelausgangserzeugnisse) und Anhang XIII (Heimtierfutter und bestimmte Folgeprodukte) der VO (EU) Nr. 142/2011 werden Anforderungen an die Salmonellenfreiheit in 25 g für 5 unterschiedliche Proben gefordert. Für Futtermittel pflanzlichen Ursprungs gibt es bisher keine Festlegung von mikrobiologischen Kriterien, auch wenn die Rechtsgrundlage hierfür bereits existiert (Artikel 5 Abs. 3 VO (EG) Nr. 183/2005). Daraus resultiert kein einheitlicher Umgang mit Salmonellenkontaminationen von pflanzlichen Futtermitteln in der EU! In Deutschland gibt es seit 2012 eine gemeinsame Handlungsempfehlung der Länder zum Umgang mit Salmonellakontaminierten Futtermitteln in der amtlichen Futtermittelüberwachung. Dr. Zucker ist in der Projektgruppe zur Evaluierung und Überarbeitung der Handlungsempfehlung involviert, gegenwärtig findet eine Revision des Dokumentes statt. Die Handlungsempfehlung benennt u. a. verschiedene Behandlungsverfahren mit erregerabtötender und reduzierender Wirkung. Weitere Punkte des Vortrags betrafen die Abgrenzung zwischen „zufälliger“ und „systematischer“ Kontamination sowie den Aspekt der Übertragung multiresistenter Salmonellen durch Futtermitteln in die Lebensmittelkette.

„Risiken in der Supply Chain und deren Auswirkungen auf die Futtermittelqualität“ lautete der Titel des Vortrags von Hans-Dieter Philipowski vom ENFIT e.V. , Quakenbrück. In seinem Vortrag ging es Herrn Philipowski darum, die Teilnehmer der Fachtagung hinsichtlich Risiken in der Supply Chain der Lebens- und Futtermittel zu sensibilisieren. Ein Futtermittelhersteller kann alle nur möglichen Verfahren anwenden, salmonellenfreie Produkte herzustellen, aber fehlerhafte Reinigung und Desinfektion von Transportfahrzeugen kann alle Anstrengungen zunichtemachen. Fehlende Angaben zu Zeit oder Temperatur auf den Reinigungszertifikaten sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs …

Der letzte Vortrag des Tages „Futtermittelkontamination – Einfluss auf die Tiergesundheit“ wurde von Prof. Dr. Jürgen Zentek von der Freien Universität Berlin bestritten. Abseits der häufig ausschließlich auf Salmonellen bezogenen Problematik der mikrobiologischen Futtermittelkontamination berichtete er u. a. auch über den Einsatz von Bacillus anthracis oder Burkholderia mallei als biologische Agenzien zur Kontamination von Futtermitteln im ersten Weltkrieg. Prof. Zentek be-richtete außerdem über ein Projekt, in dem konventionelles Broilerfutter mit zwei unterschiedlichen Probiotika als Surrogate für Salmonellen bzw. Bacillus anthracis inokuliert und verschiedenen Behandlungsverfahren unterzogen wurde, wobei vegetative Keime merklich reduziert wurden, jedoch kein Einfluss auf Sporen von Bacillus subtilis festgestellt wurde. Anschließend fand ein Fütterungsversuch an Broilern statt, wobei Mikrobiota und bakterielle Metabolite ebenso betrach-tet wurden wie die ileale- und Gesamtverdaulichkeit der Futtermittel, die intestinale Transportphysiologie sowie die Mineralstoffverdaulichkeit. Von den durchgeführten Behandlungsverfahren (Langzeitkonditionierung, Pelletieren bei 70 °C und Expandieren bei 110 °C bzw. 130 °C) wurden die scheinbare ileale Verdaulichkeit von Protein und Aminosäuren und der Mineralstoffwechsel und die Knochenstabilität am stärksten durch die Langzeitkonditionierung negativ beeinflusst. Des Weiteren wurden andere Kontamination wie das PED-Virus (Porcine, Epidemic, Diarrhea Virus), Melamin oder auch eine Belastung mit Mykotoxinen näher beleuchtet.

An dieser Stelle danken wir allen Referenten für ihre gut vorbereiteten Beiträge. Ein besonderer Dank geht an Prof. Dr.-Ing. Werner Sitzmann der Firma Amandus Kahl GmbH & Co. KG für die hervorragende Moderation.
 
Die Teilnehmer lobten die rundum gelungene Veranstaltung und hoffen auf eine baldige Fortsetzung, zu der wir hoffentlich auch Sie begrüßen dürfen.


19.04.2018 - 20.04.2018:
Generation Feed

Am 19. und 20. April 2018 traf sich die Generation Feed bei der IFF-Mitgliedsfirma Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH & Co. KG in Niederzissen.

Die Generation Feed hat sich zum Ziel gesetzt, junge Fachleute der Futtermittelindustrie frühzeitig miteinander zu vernetzen und den Austausch untereinander zu fördern. Aus den gegenwärtigen und zukünftigen Problemstellungen werden gemeinsame Ziele und Lösungswege diskutiert, um sich für technische, wirtschaftliche aber auch für politische Herausforderungen innerhalb der Branche zu rüsten. Die vielfältige Aufstellung der Teilnehmer aus der Mischfutter- und Zusatzstoffindustrie, dem Anlagenbau sowie der Tierernährung und der Forschung schaffen eine Kommunikationsplattform, bei der die komplexen Zusammenhänge der gesamten Produktionskette berücksichtigt werden.

Zum Meet & Greet am Vorabend, lud Dr. Eckel in die Vulkan-Brauerei Mendig ein. Im Rahmen eines gemeinsamen Bier-Tasting und anschließenden Essens wurden neue Teilnehmer des Netzwerkes begrüßt.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Technik. Neben Vorträgen zu Entwicklungen in der Herstellung von Aquakulturfutter und einem Blick auf die Herausforderungen in der Branche begeisterte die Teilnehmer vor allem die ausgiebige Führung durch die Produktion und die Aquakulturanlage von Dr. Eckel. Im Angesicht von Silobefüllung und Absackung, Steuerung und Shrimpszuchtbecken entspann sich ein lebhafter Austausch, der beim anschließenden Mittagessen gerne fortgesetzt wurde.

An dieser Stelle bedankt sich die Generation Feed bei der Firma Dr. Eckel für die herzliche Gastfreundschaft und Aufnahme.



09.04.2018 - 13.04.2018:
 
Rückblick 
 
IFF-Praktikerlehrgang „Fundamentals in feed-compounding technology“ 

Voneinander lernen und miteinander wachsen – so ließ sich die Atmosphäre unter den Teilnehmern beschreiben, die den diesjährigen Praktikerlehrgang „Fundamentals in feed-compounding technology“ besucht haben. Der englischsprachige Grundlagenlehrgang versammelte internationale und nationale Vertreter der Branche am Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF, die sich eine Woche lang einen umfangreichen Einblick in die komplexen Zusammenhänge der Futtermittelindustrie verschafft haben. Zwischen interessanten Vorträgen aus der Praxis und umfangreichen Erkenntnissen aus der Forschung nahmen der gegenseitige Erfahrungsaustausch und die Vernet-zung der Teilnehmer eine zentrale Bedeutung ein. 
 
Besonders stark vertreten waren diesmal vor allem auch deutsche Teilnehmer, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit tagtäglich mit internationalen Kunden Kontakt halten. Durch seine Kompe-tenz als Dienstleister und Berater steht das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik am Puls der Branche und geht im Rahmen der Weiterbildung auf sämtliche Fragen seiner Teilnehmer ein.
Am ersten Tag des Lehrgangs besuchte die Delegation die „Veltenhofer Mühle“ im Hafen von Braunschweig. Betriebsleiter Herr Lutz Götz nahm sich vor Ort die Zeit für einen Rundgang durch das Werk und erklärte den Teilnehmern, wie man es im 3-Schichtsystem schafft, auf die Kundenwünsche kurzfristig zu reagieren: „Die Veltenhofer Mühle führt über 400 Rezepturen in ihrem System und produziert u. a. schon mal Pellets für Kamele, wenn gerade der Zirkus in der Stadt ist!“ Am zweiten Tag des Lehrgangs drehte sich am Institut alles um die Sicherstellung einer hohen Futterqualität. Frau Dr. Mareike Kölln von der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover erläuterte zu-nächst, worauf es aus Sicht der Tierernährer ankommt und wie sich Nährstoffe innerhalb des Futters bestimmen lassen. 
 
Frau Dr. Elisabeth Holl von der Dr. Eckel Animal Nutrition GmbH & Co. KG rundete die Erkenntnisse der Teilnehmer durch Einblicke in das Spektrum von Zusatzstoffen ab. Die komplexe Wechselwirkung mit dem Tierwohl spielte dabei eine besondere Rolle. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Lehrgangs sämtliche Prozessschritte im Detail rund um die Mischfutterproduktion diskutiert. Die Auswahl und Auslegung geeigneter Förder- und Lagerungssysteme, die Belüftung von Silozellen, die Dampferzeugung und das Pelletieren, aber auch die Reduzierung von Verschleppung und das Energiemanagement standen dabei im Vordergrund. Herr Rens Mulder von Ottevanger Milling Engineers B.V. gab einen umfassenden Überblick zum Thema Pelletieren. Herr Kees Stiekema von KSE Process Technology B.V. und Herr Nils Rache von der Bühler GmbH in Braunschweig unterstützten die Veranstaltung durch Einblicke innovativer Dosiersysteme und bewährtere Fördereinrichtungen. Herr Lars Wiehen und Herr Arian Issel von Amandus Kahl GmbH & Co. KG stellten Expandier- und Extrudiereinrichtungen sowie Technologien des Vakuumcoatings vor.
 
Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein schriftlicher Leistungsnachweis (Klausur), der den Teilnehmern die erforderliche Sachkenntnis gemäß der Futtermittelverordnung (FuttMV) und der Futtermittelhygieneverordnung (VO (EG) 183/2005) bescheinigt. Das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik bedankt sich bei allen Teilnehmern für die interessanten Diskussionen und bei allen Gastreferenten für die Unterstützung. 
 




05.03.2018 - 08.03.2018:
 
Rückblick
 
IFF-Intensivkurs „Grundlagen der Mischfutterherstellung"

Die Mischfutterbranche ist von ihrem Zuwachs durch frisch ausgebildeter Müllerschüler, aber vor allem auch durch Quereinsteiger geprägt. In der Praxis bleibt jedoch oft wenig Zeit für eine intensive Einarbeitung in die komplexen Prozessabläufe und Herausforderungen der Futtermittelproduktion.

Das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF unterstützt daher seit jeher alle Interessenten durch ihren Grundlagenlehrgang. Schaut man sich die Zusammensetzung der Branchenvertretung einmal an, so stellt man fest, dass die Teilnehmer insbesondere auch aus dem Anlagenbau, der Zusatzstoffindustrie und der Tierernährung vertreten sind. Die enge Verzahnung und der gegenseitige Austausch dieser Industriezweige bildet die Grundlage für die gegenwärtige und zukünftige Versorgung von Tier und Mensch.

Am ersten Tag des Lehrgangs drehte sich alles um die stofflichen und technischen Voraussetzungen der Mischfutterherstellung, das Zerkleinern, das Mischen, sowie die Möglichkeiten zur Beurteilung der Arbeitsgenauigkeit. Daran anknüpfend wurden am zweiten Tag die Grundlagen der Lagerung und Behältergestaltung, der Probennahme und der Sicherstellung einer hohen Produktqualität und Hygiene vermittelt. Durch praktische Versuche im Technikum des Forschungsinstitutes Futtermitteltechnik haben die Teilnehmer ihre Erkenntnisse weiter vertiefen können. Darüber hinaus rundete Herr Kees Stiekema (KSE Process Technology B.V.) das Praktikum noch durch seine anschauliche Darstellung neuartiger Ansätze der Behälterentleerung und Dosierung ab. Am nächsten Tag vermittelte Frau Dr. Sabine Meyer (DMSB) zunächst die Grundlagen der Tierernährung und gab Einblicke in die Futtermittelkunde. Durch die Vielfalt an Zusatzstoffen und ihre individuellen Materialund Fließeigenschaften war es hierbei jedoch auch notwendig, sich mit den Möglichkeiten der mechanischen und pneumatischen Förderung auseinander zu setzen. Aufbauend wurde die Dampferzeugung und Konditionierung, die Pressagglomeration, die Pelletkühlung sowie das Vakuumcoating diskutiert. Praktische Einblicke und Erkenntnisse teilte Herr Marc Markowsky (SALMATEC GmbH) durch seine Vorführungen an einer Presse im Technikum mit. Weitere thermische und formgebende Behandlungsverfahren stellte Herr Lars Wiehen (Amandus Kahl GmbH & Co. KG) durch seinen Vortrag zum Expandieren und Extrudieren vor. Zum Ende des Grundlagenlehrgangs widmeten sich die Teilnehmer noch dem Staubexplosionsschutz im Mischfutterwerk zu, da dieser sowohl für die Einhaltung der Prozess- und Anla-gensicherheit in der Praxis, als auch für die Gestaltung und Entwicklung neuer Verfahren von großer Bedeutung ist. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein schriftlicher Leistungsnachweis (Klausur), der den Teilnehmern die erforderliche Sachkenntnis gemäß der Futtermittelverordnung (FuttMV) und der Futtermittelhygieneverordnung (VO (EG) 183/2005) bescheinigt.

Das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik bedankt sich bei allen Teilnehmern für die interessanten Diskussionen und bei allen Gastreferenten für die Unterstützung.



06.02.2018 - 06.02.2018:

Rückblick

IFF-Workshop „Explosionsschutz im Mischfutterwerk“

Am 6. Februar 2018 fand im Forschungsinstitut der IFF der Workshop zum Thema „Brand- und Explosionsschutz“ statt.

Neben den insgesamt 34 Teilnehmern begrüßten wir auch 3 Fremdreferenten, die mit ihren Fachvorträgen und ihren Firmenpräsentationen zu einer äußerst gelungenen Veranstaltung beitrugen.

Unser Dank gilt besonders: 

Herrn Ulrich Diener, Agromatic AG, Laupen/Wald/CH
Herrn Manuel Gehrke, Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel Gastgewerbe (BGN)
Herrn Hilmar Winkler, IEP Technologies GmbH, Ratingen

Der rege fachliche Austausch bot den Teilnehmern einen guten Einblick in die erforderlichen Arbeiten bei der Umsetzung der notwendigen Maßnahmen und zeigte auch klar den rechtlichen Zeitrahmen auf, so z.B.:

Wiederkehrende Prüfungen zum Explosionsschutz

Prüfungen nach Anhang 2 Abschnitt 3 Nr. 5.1 sind erstmals 6 Jahre nach der Prüfung vor In-betriebnahme durchzuführen. 
Bei Anlagen, die vor dem 1. Juni 2012 in Betrieb genommen wurden, ist die Prüfung bis spätestens zum 1. Juni 2018 durchzuführen.

Wir danken allen Referenten und Tagungsteilnehmern für ihr Engagement und würden uns freuen, demnächst auch SIE zu einer unserer Veranstaltungen im IFF-Forschungsinstitut begrüßen zu können.

Für weitere Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter den unten angeführten Kontaktdaten zur Verfügung.



23.01.2018 - 24.01.2018:
 
Rückblick
 
IFF-Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“

Den Auftakt des diesjährigen Veranstaltungsprogramms bildete vom 23.-24. Januar 2018 unser Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“. 

Im Veranstaltungssaal des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik sind 15 Teilnehmer aus der Futtermittelindustrie und dem Anlagenbau zusammengekommen, um sich über die grundlegenden Verfahrensschritte und Prozessparameter der Pelletierung zu informieren. 
 
Den Einstieg bildete am 1. Lehrgangstag die Vortragsreihe zur:

Agglomeration von Futtermitteln,
Dampferzeugung und Konditionierung,
Pelletierung und deren Betriebsparameter sowie der
Produktkühlung. 

Neben der verfahrenstechnischen Prozessbeschreibung wurden die Teilnehmer durch die anschauliche Darstellung komplexer Zusammenhänge zwischen Anlagenparametern und Produktqualität sowie dem Energiebedarf auf die Herausforderungen in der Praxis vorbereitet. Der enge Kontakt zum Referenten erleichterte vor allem Neu- und Quereinsteigern der Mischfutterindustrie einen praxisorientierten Einstieg in die Branche. Am 2. Lehrgangstag wurden diese Einblicke weiter vertieft und auf ausgewählte Themen wie z. B.

Stabilität von Zusatzstoffen,
Betriebsmesstechnik,
Verschleiß und Energieeinsparpotenziale im Produktionsprozess

besonders eingegangen. Im Rahmen eines Praktikums wurden die Erkenntnisse der Teilnehmer gefestigt. Als besonderes Highlight unserer Veranstaltung konnten wir auch in diesem Jahr wieder Herrn Marc Markowsky der IFF-Mitgliedsfirma Salmatec GmbH als Gastreferenten gewinnen. In einer lockeren Diskussion wurden konkrete Probleme und Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht und Kontakte für zukünftige Fragestellungen geknüpft.

Wir bedanken uns bei Herrn Markowsky für sein Engagement und ebenso bei allen Teilnehmern für die spannenden 2 Tage.



19.12.2017:

*** Das Team der IFF bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr! ***

Weihnachtspause in der IFF: 27. bis 29. Dezember 2017




24.10.2017 - 25.10.2017:

Treffen Generation Feed

Vom 24.-25.10.2017 hat sich die Generation Feed am Standort der Firma Wolking Mühlenbau GmbH & Co. KG getroffen und sich nach einem gemeinsamen Rundgang auf dem Betriebsgelände über die aktuellen Fragestellungen und Herausforderungen der Futtermittelindustrie ausgetauscht. Die Generation Feed setzt sich zum Ziel: "Eine jüngere Generation der Futtermittelindustrie mit ihren vor- und nachgelagerten Bereichen (Zusatzstoffe, Premixe) sowie der Tierernährer und Anlagenbauer zu vernetzen, um die Probleme, Lösungen und den Forschungsbedarf bei der gegenwärtigen und zukünftigen Produktion zu diskutieren. Die Generation Feed wird sich voraussichtlich zweimal im Jahr treffen. (Fk)




17.10.2017 - 18.10.2017:
Rückblick
IFF-Praktikerlehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“


Am 17. und 18. Oktober 2017 fand bei der IFF der Praktikerlehrgang "Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion" statt.

Die 15 Teilnehmer aus dem Bereich des Anlagenbaus und der Futtermittelherstellung fanden ihren Weg nicht nur aus Deutschland sondern auch aus Luxemburg und den Niederlanden bis nach Braunschweig-Thune.

Neben den praktischen Übungen zur anschaulichen Demonstration der in der Theorie vermittelten Inhalte wurde auch die Möglichkeit zur Diskussion praktischer Fragestellungen von den Teilnehmern des diesjährigen Lehrgangs lobend erwähnt.

Gerne erwarten wir die Anmeldung Ihrer Mitarbeiter zu unseren weiteren Schulungen.
Sie möchten gerne eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Weiterbildung – sprechen Sie uns an.



26.09.2017 - 28.09.2017:

Powtech 2017

Wir bedanken uns recht herzlich für Ihren Besuch auf unserem Messestand!




19.09.2017:
Rückblick
IFF-Workshop „Energiemanagement“


Am 19. September 2017 fand im Forschungsinstitut bei der IFF der Workshop „Energiemanagement“ statt.

Neben den Teilnehmern begrüßten wir auch 3 Fremdreferenten, die mit ihren Fachvorträgen zu einer äußerst gelungenen Veranstaltung beitrugen.

Unser Dank gilt
Herrn Burkhardt Arends, Schulz Systemtechnik GmbH, Visbek
Herrn Kai Ole Borchers, Tewe GmbH, Hamburg
Herrn Karsten Frese, Tietjen Verfahrenstechnik GmbH, Hemdingen

Wir danken auch allen Tagungsteilnehmern für ihr Engagement und würden uns freuen, demnächst auch SIE bei uns begrüßen zu dürfen.


17.07.2017 - 28.07.2017:

Sommerpause bei der IFF                                                                                                          

Vom 17. bis 28. Juli 2017 ist das Institut geschlossen.




01.05.2017:
Neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der IFF

Dipl.-Ing. (FH) Georg Franke studierte Physikalische Technik an der TH Brandenburg. Seine Diplomarbeit führte ihn zum Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e.V. in Potsdam (ATB), wo er auf dem Gebiet der Aufbereitungstechnik, Lagerung und Konservierung von Ernteprodukten als Versuchsingenieur tätig war. Zu seinen Schwerpunkten zählten u.a. die Erprobung und Entwicklung von Trocknungsprozessen, als auch die numerische Simulation von Partikelbewegungen mit Hilfe der Diskreten Elemente Methode (DEM). Aus aktuellen Problemstellungen des Schüttguttransportes heraus entwickelte er eine neuartige Austrageinrichtung zur Steuerung der Verweilzeitverteilung. Diese ist Gegenstand seiner fortlaufenden Promotion am Lehrstuhl für Mechanische Verfahrenstechnik der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Herr Franke ist seit Mai 2017 am IFF-Forschungsinstitut Futtermitteltechnik in Braunschweig tätig und beschäftigt sich mit den verfahrenstechnischen Herausforderungen der Mischfutterherstellung.


26.04.2017:

Vorstand der IFF neu gewählt                                                       

Die Mitgliederversammlung der IFF hat am 26. April 2017 auf ihrer 55. Mitgliederversammlung ihren Vorstand turnusmäßig neu gewählt.

Für die neue Amtsperiode 2017-2019 setzt sich der Vorstand der IFF wie folgt zusammen:

Vorsitzer:
Joachim Behrmann, Hamburg

Stellvertreter:
Bernhard Stoll, Kehl
Ulrich Arning, Düsseldorf

Mitglieder:
Henk van de Bunt, Nijkerk/Niederlande
Dr. Dieter Feuerstein, Lampertheim
Bernd Neteler, Dinklage-Wulfenau
Peter Radewahn, Bonn, als Verbandsvertreter




30.01.2017 - 28.02.2017:


Rückblick
IFF-Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“                                                                    


Am 24. und 25. Januar 2017 fand bei der IFF der Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“ statt.

In diesem Jahr konnten wir 24 Teilnehmer aus dem Bereich des Anlagenbaus, und der Futtermittelherstellung begrüßen.

Mit Herrn Marc Markowsky von der Salzhausener Maschinenbautechnik Salmatec GmbH hatten wir in diesem Jahr zum ersten Mal einen Praxisreferenten vor Ort. Herr Markowsky war maßgeblich beim Praxisteil des Lehrgangs eingebunden und stand aber am 2. Tag auch jederzeit für Fragen zur Verfügung. Einen Praxisreferenten einzubinden, wurde von den Teilnehmern sehr begrüßt und wird bei zukünftigen Veranstaltungen wieder angeboten.

Wir danken Herrn Markowsky für sein Engagement ebenso wie allen Teilnehmern, die in diesem Jahr den Weg zu uns nach Braunschweig-Thune gefunden haben (Ke).




14.11.2016 - 18.11.2016:

EuroTier 2016 in Hannover                  

Wir danken allen, die uns auf der EuroTier besucht haben!




14.10.2016:

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Frau Dipl.-Ing. (FH) Verena Heid hat am 14. Oktober 2016 geheiratet. Sie ist nun unter dem Namen Kiehne zu erreichen. Wir wünschen Frau Kiehne alles Gute!




13.09.2016 - 14.09.2016:

Rückblick
33. IFF-Seminar für Fach- und Führungskräfte der Mischfutterindustrie und verwandter Bereiche
„Proteine 2020 – Alternative Proteinträger im Fokus“


„Proteine 2020 – Alternative Proteinträger im Fokus“ – so lautete der Titel des diesjährigen IFF-Seminars für Fach- und Führungskräfte der Mischfutterindustrie und verwandter Bereiche, das vom 13.-14. September stattfand.

Insgesamt 10 Referenten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden aus dem Bereich der Tierernährung, der Forschung sowie des Bundesinstituts für Risikobewertung vermittelten ihr fachspezifisches Wissen. Vor dem Hintergrund eines laufenden Forschungsvorhabens zum Thema Insekten als alternative Proteinträger gab es einen Übersichtsbeitrag zum Forschungsstand und von der Firma Hermetia Baruth GmbH einen Vortrag zur industriellen Bereitstellung und Nutzung von Insektenprotein.

Die 36 Teilnehmer aus dem Bereich des Anlagenbaus, der Futtermittel- sowie Zusatzstoffherstellung sowie der Forschung, die ihren Weg nicht nur aus Deutschland sondern auch aus Belgien, den Niederlanden und Österreich bis nach Braunschweig-Thune fanden, lobten die gelungene Mischung aus Theorie und Praxiserfahrungen.

Im Anschluss des 1. Veranstaltungstages fand ein erstes Kick-off-Meeting statt, auf dem die Teilnehmer die Idee der Gründung einer „jungen IFF“ grundsätzlich diskutiert haben. Den Ausklang des ersten Tages bildeten die Besichtigung der Versuchsanlagen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) in Braunschweig und ein gemeinsames Abendessen in einem Braunschweiger Restaurant mit der Gelegenheit zum intensiven fachlichen Gedankenaustausch.

Wir danken allen Referenten und Tagungsteilnehmern für ihr Engagement und würden uns freuen, demnächst auch SIE bei uns begrüßen zu dürfen.

 




07.03.2016 - 31.03.2016:

Rückblick IFF-Intensivkurs „Grundlagen der Mischfutterherstellung”

In der Woche vom 7.-12. März 2016 fand im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF der 6-tägige Lehrgang „Grundlagen der Mischfutterherstellung” mit 24 Teilnehmern statt. Das Teilnehmerfeld war mit verschiedenen Firmen aus dem Bereich der Zusatzstoff- und Mischfutterproduktion, dem Maschinen- und Anlagenbau, einem Hersteller für Heimtiernahrung, aber auch einer Zertifizierungsstelle breit aufgestellt.

Inhaltlich wurden die sechs Tage von den wesentlichen technologischen Aspekten rund um die Mischfutterproduktion geprägt. Ergänzende Beachtung fanden die Bereiche Probenahme, Explosionsschutz sowie Energieeinsparpotenziale im Mischfutterwerk. Neben den Vorträgen fanden im IFF-eigenen Technikum Praktika zu Schwerpunktthemen wie Probenahme, Zerkleinern, Mischen und Pelletieren statt.

Ein besonderer Dank gilt den beiden Gastreferenten Frau Dr. Sabine Meyer von der Deutschen Müllerschule Braunschweig und Herrn Bernhard Stoll, Geschäftsführer des Raiffeisen Kraftfutterwerks Kehl. Frau Dr. Meyer gab eine sehr anschauliche Präsentation zum Themenkomplex Tierernährung, Herr Stoll referierte über Betriebswirtschaft in Theorie und Praxis.

Die abschließende – von allen Teilnehmern erfolgreich abgelegte – Prüfung rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Wir danken allen Referenten und Tagungsteilnehmern für ihr Engagement und würden uns freuen, demnächst auch SIE bei uns begrüßen zu dürfen.

 




25.11.2015 - 25.12.2015:

Rückblick
Workshop "Futtermittelanalytik"                                               


Am 4. November 2015 fand nach mehrjähriger Unterbrechung wieder ein IFF-Workshop zur Futtermittelanalytik statt, der in Verbindung mit dem Workshop „Probenahme von Rohwaren und Mischfutter“ als zweitägige Herbstveranstaltung durchgeführt wurde.

Teilnehmer aus Deutschland und Österreich informierten sich über aktuelle futtermittelanalytische Entwicklungen und nutzten die Gelegenheit für intensive Diskussionen mit Vortragenden, Herstellern und IFF-Wissenschaftlern. Folgende Firmen präsentierten in Vorträgen und Vorführungen ihre Mess- und Labortechnik:

•    Foss GmbH, Rellingen
•    Fritsch GmbH, Idar-Oberstein
•    Haver & Boecker OHG, Oelde
•    Perten Instruments GmbH, Hamburg
•    Q-Interline A/S, Tølløse, Dänemark

Zwei Fachvorträge, von Teresa-Maria Schinabeck und Dr.-Ing. Jochen Mellmann vom Leibniz-Institut für Agrartechnik, Potsdam-Bornim über „Untersuchungen zur Partikelfeuchteverteilung bei der Trocknung und Lagerung von Getreide mittels TD-NMR-Spektroskopie“, sowie von Dr. André Decker von der Universität Bremen zur „Online-Messung im Produktionsprozess“ rundeten den Workshop ab.

Den Abschluss bildete ein Vortrag von Dr. Borchert (IFF) über das Staubungsverhalten von Schüttgütern mit einer anschließenden Vorführung der beiden vorhandenen Messapparaturen im IFF-Labor: Heubach Dustmeter (Stauber-Heubach Methode) und Pallas DustView.

Sowohl Aussteller als auch Teilnehmer waren sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Besonders gelobt wurde die „Kombination aus Vorträgen und Zeit, mit den Firmenvertretern zu sprechen“ und die „sehr gute Organisation und Versorgung“.

 




26.10.2015 - 26.11.2015:

Rückblick IFF-Roadshow am 30. September und 1. Oktober 2015                                                           

Am 30. September 2015 öffnete die IFF erstmals ihre Tore zur Roadshow. 12 Aussteller hatten sich angemeldet und mit ihrer Ausstellung und/oder Fachvorträgen unsere Veranstaltung sowohl in den Räumlichkeiten als auch auf dem Außengelände der IFF maßgeblich bereichert. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Aussteller:

Bühler GmbH, Braunschweig/D
CPM Europe B.V., Zaandam/NL
Dinnissen B.V., Sevenum/NL
Georg Hagelschuer GmbH, Dülmen/D
Haver & Boecker OHG, Oelde/D
Amandus Kahl GmbH & Co. KG, Reinbek/D
KSE Process Technology B.V., Bladel/NL
La Meccanica SRL di Reffo, Cittadella/I
Ottevanger Milling Engineers, Moerkapelle/NL
Schulz Systemtechnik GmbH, Visbek/D
Sympatec GmbH, Clausthal-Zellerfeld/D
TEWE GmbH, Hamburg/D

Die Fachvorträge der Firmen zu den Themen „The challenge of micro dosing for premix production“ (KSE Process Technology B.V.), „New Vacuum Coater GVC“ (Amandus Kahl GmbH & Co. KG), „Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der computergestützten Partikelanalyse (CPA) im Produktionsprozess“ (Haver & Boecker OHG) oder „Portfolio Presentation“ (Sympatec GmbH) rundeten unsere Veranstaltung ab.

Am zweiten Tag besuchten uns die Schüler der Deutschen Müllerschule Braunschweig und schilderten uns ihre Eindrücke:

„Unsere Klasse (DMSB-Abschlussjahrgang 2017) war am 1. Oktober 2015 auf der Roadshow des IFF in Thune zu Gast. In kleinen Gruppen haben wir die verschiedenen Stände der Ausstel-ler/innen im Innenbereich und auf dem Außengelände besucht. Dort gab es für uns viel Interes-santes zu entdecken. Alle unsere Fragen wurden gern und ausführlich beantwortet.

Wir nutzten die Gelegenheit, zwei Vorträge zum Thema „Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der computergestützten Partikelanalyse im Produktionsprozess“ zu hören. Eine Technik, die in an-deren Branchen bereits Einzug gehalten hat. Uns stellte sich die Frage, wann die computerge-stützte Partikelanalyse auch in Mühlen in größerem Umfang anzutreffen sein wird.

Die Besichtigung des Technikums vor Ort rundete unseren Besuch ab.

Mit vielen neuen Informationen und Eindrücken machten wir uns auf den Heimweg. Insgesamt sind wir der Meinung: Die IFF-Roadshow macht Lust auf mehr!“




05.05.2015:

Rückblick
IFF-Fachtagung „Optimale Futterqualität durch innovative Konditionierverfahren“

„Optimale Futterqualität durch innovative Konditionierverfahren“ – so lautete der Titel einer IFF-Fachtagung, die am 5. Mai 2015 stattfand.

Insgesamt 7 Referenten aus Deutschland und Österreich aus dem Bereich des Anlagenbaus, der Futtermittel- und Zusatzstoffherstellung sowie der Tierernährung vermittelten ihr Wissen über verschiedene Konditionier- und Verarbeitungsmethoden, deren Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Inhaltsstoffen sowie auf die Tiergesundheit.

Dr. Graf von Reichenbach eröffnete die Tagung mit seinem sehr anschaulichen Einführungsreferat „Konditionierung in der Praxis“. Herr Lindenbeck gab Details zum Kronenexpander, und Herr Manthey erzählte sehr lebhaft von seiner Erfahrung in der Praxis mit dem Expander. Frau Dr. Ratert und die Professoren Gierus und Zentek brachten die Sicht der Tierernährer ein und Dr. Lemme rundete das Vortragsprogramm mit Aspekten zur Wechselwirkung zwischen Futterherstellung und Aminosäurengehalt ab.

Die 21 Teilnehmer aus dem Bereich des Anlagenbaus und der Futtermittelherstellung, die ihren Weg nicht nur aus Deutschland sondern auch aus Kroatien bis nach Braunschweig-Thune fanden, lobten die gelungene Mischung aus Theorie und Praxiserfahrungen. Vor allem die Benennung auch von Nachteilen des Expandereinsatzes in der Praxis und die Darstellung von Wechselwirkungen zwischen der Rohstoffverarbeitung bzw. Futterherstellung und Futtermittelinhaltsstoffen am Beispiel Aminosäuren wurden ebenso wie die Wirkung von Futterverarbeitung und -struktur auf die Tiergesundheit rege diskutiert.

Wir danken allen Referenten und Tagungsteilnehmern für ihr Engagement und würden uns freuen, demnächst auch SIE bei uns begrüßen zu dürfen.

 




24.02.2015:

Rückblick
IFF-Fachtagung "Anlagensicherheit"

Am 24. Februar 2015 richtete die IFF eine Fachtagung zum Thema Anlagensicherheit aus. Die Veranstaltung war thematisch in die Blöcke „Rechtliche Grundlagen für überwachungs- und genehmigungsbedürftige Anlagen“ und „Technische Entwicklungen im Brand- und Explosionsschutz“ untergliedert.

Insgesamt 31 Teilnehmer, sowohl Anlagenbetreiber als auch Maschinen- und Anlagenhersteller, nutzten die Fachtagung, um Informationen

•    zur Überarbeitung der Betriebssicherheits- und der Gefahrstoffverordnung,
•    zur Novellierung der ATEX-Herstellerrichtlinie sowie    
•    zur Umsetzung der Industrieemissionsrichtlinie (IED)

und den damit verbundenen Erfordernissen zu erhalten.

In der zweiten Session der Veranstaltung wurden technologische Entwicklungen und Anwendungsbeispiele im anlagenbezogenen Brand- und Explosionsschutz vorgestellt und diskutiert.

 




27.01.2015 - 28.01.2015:

Rückblick IFF-Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“                                                

Am 27. und 28. Januar 2015 fand im Rahmen des umfangreichen Lehrgangsangebots des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik der IFF der Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“ statt. 16 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich, überwiegend aus der Mischfutterproduktion aber auch aus dem Anlagen- und Maschinenbau, nahmen an der Veranstaltung teil.

Im Rahmen der 2-tägigen Veranstaltung wurden den Teilnehmern in Vorträgen Kenntnisse über die Prozessstufen des konventionellen Pelletierens, besonders über die Dampferzeugung, die Konditionierung und den Kühlprozess vermittelt, die bei Versuchen im Technikum in die Praxis umgesetzt werden konnten.

Des Weiteren wurden die Bedeutung der Pelletqualität, die Prozessmesstechnik und die Betriebsparameter beim Pelletieren ebenso angesprochen wie der Verschleiß und die stofflichen Veränderungen und die Stabilität von Zusatzstoffen. Vorträge über Energieeinsparpotenziale im Produktionsprozess und das Pelletieren von nachwachsenden Rohstoffen rundeten die Veranstaltung ab.

Wir danken den Teilnehmern für ihr Engagement und freuen uns im kommenden Jahr auf IHRE Teilnahme. Informationen zu unserem Seminarangebot bekommen Sie hier auf unserer Homepage, telefonisch unter +49 (0) 5307/9222-0 oder fragen Sie per E-Mail an iff@iff-braunschweig.de nach unserem Veranstaltungskalender.

Sie haben speziellen Schulungsbedarf und sind in unserem Programm nicht fündig geworden? Bitte sprechen Sie uns an. Abhängig vom Thema bieten wir auch spezifische Inhouse-Schulungen in Ihrem Unternehmen oder an unserem Standort Braunschweig-Thune an.




07.10.2014 - 08.10.2014:

Rückblick
IFF-Praktikerlehrgang „Pelleting of compound feed”


Am 7. und 8. Oktober 2014 fand im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF der Praktikerlehrgang „Pelleting of compound feed“ mit 22 Teilnehmern aus Belgien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Japan, den Niederlanden sowie Tschechien statt. Die Lehrgangsteilnehmer kamen aus verschiedenen Bereichen der Mischfutterproduktion sowie aus dem Anlagen- und Maschinenbau. Gegenstand des Lehrgangs waren die Prozessstufen des konventionellen Pelletierens. In Schwerpunktvorträgen wurden die Dampferzeugung, die Konditionierung, die Pressagglomeration und der Kühlprozess ausführlich beschrieben und diskutiert. Daneben wurden mit der Prozessmesstechnik, der Wirkung relevanter Betriebsparameter, dem Verschleiß, der Zusatzstoffstabilität sowie dem Energiemanagement für die Herstellung pelletierten Mischfutters maßgebliche Themenbereiche erörtert. Ergänzt wurde der Themenkatalog mit einem Vortrag zum Pelletieren nachwachsender Rohstoffe.

Im Wechsel mit den Vorträgen wurden im Technikum des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik praktische Übungen zum Pelletieren von fettreichem Geflügelfutter sowie zur Verarbeitung der gleichen Rezeptur mit einem Einwellenextruder durchgeführt. Insbesondere das Praktikum wurde von den Teilnehmern ausgiebig für Fragestellungen und Diskussionen zum Pelletieren und zur Beurteilung der Pelletqualität genutzt.

Aufgrund der hohen Nachfrage ist der Kurs auch für das kommende Jahr vorgesehen.




23.09.2014 - 24.09.2014:

Rückblick
IFF-Praktikerlehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“ 


Am 23. und 24. September fand in diesem Jahr der Praktikerlehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“ am Standort des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik statt. Die 13 hochmotivierten Teilnehmer kamen vorwiegend aus der nationalen Mischfutterindustrie, einige fanden auch den weiten Weg aus Österreich und Italien zu uns nach Braunschweig-Thune in die Frickenmühle 1A.

Gewohnt gute Qualität des Lerninhaltes wurde in den zwei Tagen in Form von Vorträgen vermittelt, welche folgende Themen einschloss: Ermittlung und Kennzeichnung wesentlicher Stoffeigenschaften, Zerkleinern, Mischen, Bewertung der Mischgüte, Dosieren, Hygiene, Verschleppung, Entmischung, Annahmeprüfung, Probenahme sowie Prozessmesstechnik im Mischfutterwerk.

Auflockerung fand der Lehrgang immer wieder durch strategisch gut platzierte Pausen und drei Praktika-Blöcke, wo die vermittelten Lehrinhalte in praktischer Form vertieft und Erfahrungen ausgetauscht werden konnten. In kleinen Gruppen wurde im Praktikum auf die Themen Zerkleinern (Gruppe A), Stoffeigenschaften (Gruppe B) und Mischen, Fördern, Probenahme (Gruppe C) näher eingegangen.

Durch die Teilnahme am Praktikerlehrgang haben die Teilnehmer Kenntnisse über alle wesentlichen Einflussgrößen der Mischfutterherstellung erlangt, um daraufhin ihren praktischen Alltag besser zu beherrschen und Arbeitsabläufe optimiert anzugehen.

Wir danken allen Teilnehmern für ihr reges Engagement und freuen uns auch im nächsten Jahr wieder auf  viele Interessierte!




27.05.2014:

Rückblick IFF-Workshop „Energiemanagement – Grundlagen zur praktischen Einführung
und Pflege des EnMS nach DIN ISO 50001 bzw. 16247“


Am 4. Dezember 2012 ist die EU-Energieeffizienz-Richtlinie (EED) in Kraft getreten. Sie umfasst verschiedene Bereiche und sieht Aktivitäten zur Stärkung der Energieeffizienz vor, die von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden sollen.
Die Energiewende in Deutschland ist davon geprägt, ohne Atomenergie auszukommen: Nach Vorgabe der Bundesregierung soll der Strom bis 2035 zu 55 bis 60 Prozent und bis 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommen. Die EEG-Novelle oder die Spitzenausgleichs-Effizienzverordnung der Bundesregierung spielen dabei eine wichtige Rolle für die Industrie.  
Ein Instrument, um diese Ziele zu erreichen, ist die im Juni 2011 veröffentlichte Norm ISO 50001 Energiemanagementsysteme (ISO 50001:2011 Energiemanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung; deutsche Fassung DIN EN ISO 50001 vom Dezember 2011) – eine weltweit gültige Norm, die einem Unternehmen ermöglicht, systematisch die Energieeffizienz zu steigern sowie wesentliche Verbraucher und Potenziale aufzudecken.
Die erfolgreiche Implementierung dieses Systems verlangt nach einem betrieblichen Energiemanager. Dieser hat sich einen Überblick über die Struktur des Energieverbrauches im ganzen Unternehmen zu verschaffen und Schwachstellen zu erfassen. Darauf aufbauend sollte dann ein Plan erstellt werden, wie diese Schwachstellen beseitigt werden können, d. h. der betriebliche Energiemanager muss Wissen auf verschiedensten Gebieten aufweisen.
Um für diese Aufgabe entsprechend gerüstet zu sein, wurde am 27. Mai 2014 ein IFF-Workshop zum Thema Energie „Energiemanagement – Grundlagen zur praktischen Einführung und Pflege des EnMS nach DIN ISO 50001 bzw. 16247“ durchgeführt.
Die Mitarbeiter der IFF wurden dabei tatkräftig durch die Referenten Herrn Tönjes von der Firma Högemann, Herrn Peselmann vom NETZ Ingenieurbüro sowie von Herrn Völlmecke und Frau Homberg von der Zertifizierungsgesellschaft Uppenkamp und Partner unterstützt.
20 Veranstaltungsteilnehmer aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie Mischfutter- und Zusatzstoffhersteller trugen zum Gelingen der Veranstaltung bei und regten überdies dazu an, einen Erfahrungsaustausch durchzuführen für diejenigen, bei denen das System schon 2-3 Jahre eingeführt ist. Diesen Punkt möchten wir als Veranstalter noch dieses Jahr umsetzen und bitten Sie, sich bei Interesse an uns zu wenden. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!

 




10.02.2014 - 14.02.2014:

Rückblick IFF internationaler Lehrgang „Fundamentals and new developments in feed-compounding technology”

In der Woche vom 10.-14. Februar 2014 fand im Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF der englischsprachige Lehrgang „Fundamentals and new developments in feed-compounding technology” mit 16 Teilnehmern aus Norwegen, den Niederlanden, Rumänien, Polen, Türkei, Dänemark, Russland sowie Deutschland statt. Das Teilnehmerfeld war mit verschiedenen Firmen aus dem Bereich der Zusatzstoff- bzw. Fließhilfsmittelproduktion, einem Vertreter aus dem Bereich der Fischfutterproduktion sowie Firmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau breit aufgestellt.

Inhaltlich wurden die fünf Tage von den wesentlichen technologischen Aspekten rund um die Mischfutterproduktion geprägt. Ergänzende Beachtung fanden die Bereiche Probenahme, Explosionsschutz sowie Energieeinsparpotenziale im Mischfutterwerk. Neben den Vorträgen fanden im IFF-eigenen Technikum Praktika zu Schwerpunktthemen wie Probenahme, Zerkleinern, Mischen und Pelletieren statt.

Ein besonderer Dank gilt der Gastreferentin Frau Dr. Susanne Kirwan des IFF-Mitgliedsunternehmens Dr. Eckel GmbH in Niederzissen. Frau Dr. Kirwan gab eine sehr anschauliche Präsentation zum Themenkomplex Tierernährung.

Die abschließende – von allen Teilnehmern erfolgreich abgelegte – Prüfung rundete die gelungene Veranstaltung ab.


12.11.2013 - 12.12.2013:

Rückblick 
IFF-Workshop "Zerkleinern und Futterstrukturierung"                                                                                            


Am 6. November 2013 fand, nach dreijähriger Pause, wieder ein IFF-Workshop zum Thema „Zerkleinern und Futterstrukturierung“ statt. Acht Referenten aus Wissenschaft, Technik und Produktion präsentierten und diskutierten zusammen mit 25 Teilnehmern neueste Erkenntnisse und Erfahrungswerte zur Geflügel-, speziell Legehennen-, und Schweinefutterproduktion bzw. -fütterung sowie Einsatzmöglichkeiten verschiedener Zerkleinerungstechniken und die Gestaltung von Anlagenkonzepten.


Die rege Diskussion zu vorgestellten Erkenntnissen aus der Tierernährung und Fragen nach den Möglichkeiten einer Definition und vor allem der richtigen Messmethode zur Klassifizierung eines groben bzw. feinen Futters zeigen, dass auf dem Markt einerseits sehr viel Bewegung herrscht, der Markt aber andererseits dringend Standards benötigt, die für alle verbindlich und greifbar sind.


Darüber hinaus wurde deutlich, dass die Vernetzung einzelner Teilnehmer innerhalb der Produktionskette „Mischfutterherstellung vom Werk bis zum Trog“ stärker in den Fokus rücken muss, um die Qualität des Produktes bis zur Fütterung zu erhalten. Dazu zählen besonders im Bereich der Herstellung mehlförmiger Mischfutter die Frage nach effizienten Möglichkeiten zur Sicherung der Mischungsstabilität sowie die Überprüfung gängiger Methoden zur Anlieferung des Futters beim Landwirt, um Entmischung zu vermeiden oder zu reduzieren.


Im Hinblick auf die Bewertung der Energieeffizienz der Zerkleinerung wurde außerdem deutlich, dass, neben den innerhalb einer Getreidesorte standort- und klimabedingt durchaus vorkommenden Unterschieden, die gewählten Systemgrenzen des Prozesses einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis haben und aus diesem Grund immer eine ganzheitliche Anlagenbetrachtung ratsam ist.


An dieser Stelle allen Referenten und Teilnehmern noch einmal vielen Dank für die rege Beteiligung!




09.08.2013:

Leittechnologien für KMU                                                                                     

Im Januar 2013 rief die AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e.V.) zur Einreichung von Ideenskizzen zur Fördervariante „Leittechnologien für KMU“ auf, die von mehreren Forschungsvereinigungen getragen und von mehr als zwei Forschungsstellen mit unterschiedlichem Profil bearbeitet werden sollen.

Die IFF und ihr Forschungsinstitut beteiligten sich hier mit zwei eigenen Skizzen, einmal war man als Partner integriert.

Von 45 eingereichten Vorschlägen wurden 6 von den Gutachtern zur Ausarbeitung eines vollständigen Antrags zugelassen. Eines dieser Projekte ist die von der IFF vorgeschlagene „Errichtung eines Funktionsmusters zur industriellen Produktion von Insekten als Fett- und Proteinlieferant für Futtermittel“. Partner des Forschungsinstituts Futtermitteltechnik sind die Fachhochschule Bremerhaven (Lehrstuhl für Lebensmittelchemie), die Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für Strömungsmechanik) und die Universität Göttingen (Lehrstuhl für Tierernährungslehre).




20.06.2013:

Rückblick

IFF-Schulung "Betrieblicher Staubexplosionsschutz und Prüfungen nach BetrSichV"

Für Anlagen, in den explosionsfähige Staub-Luft-Gemische auftreten können, müssen Prüfungen erstmalig und wiederkehrend gemäß Betriebssicherheitsverordnung durchgeführt werden, um die ordnungsgemäße Montage und die sichere Funktion der Arbeitsmittel zu gewährleisten und nachzuweisen. Zur Erfüllung der Prüfverpflichtung kann der Anlagenbetreiber geeignete Mitarbeiter aus seinem Personalbestand zur befähigten Person benennen und diese mit spezifischen Prüfaufgaben betrauen. Befähigte Personen zur Prüfung von Anlagen in staubexplosionsgefährdeten Bereichen müssen über Kenntnisse zum Explosionsschutz verfügen.


Ziel der Veranstaltung „Betrieblicher Staubexplosionsschutz und Prüfungen nach BetrSichV“ am 20.06.2013 war daher die praxisbezogene Vermittlung von Kenntnissen zum Staubexplosionsschutz insbesondere in Mischfutterwerken, über die befähigte Personen für gemäß § 14 Abs. 1 bis 3 sowie § 15 BetrSichV verfügen müssen. 20 Veranstaltungsteilnehmer aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Mischfutter- und Zusatzstoffherstellung trugen durch einen regen Erfahrungstausch zum Gelingen der Veranstaltung bei.




11.06.2013 - 12.06.2013:

Rückblick

IFF-Kolloquium „Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung – Warum unsere Futtermittel sicher sind!“

Im Rahmen der Jahreshauptveranstaltung der IFF fand am 12. Juni 2013 das Kolloquium statt. 38 Teilnehmer aus den Bereichen Mischfutter- und Mineralfutterproduktion sowie dem Maschinen- und Anlagenbau nahmen an der Veranstaltung teil, die ein Gegengewicht zu den Schlagzeilen in den Medien darstellen sollte. Hierzu wurde ein wissenschaftlicher Blick auf das Vorkommen, den Nachweis und den Umgang mit Mikroorganismen und Mykotoxinen in Rohstoffen und Futtermitteln geworfen. Unter anderem wurde gezeigt, dass ungeeignete Analysenmethoden zu einer falschen öffentlichen Wahrnehmung führen können. Rechtliche Vorgaben geben Unternehmen einen breiten Interpretationsspielraum zur Erfüllung der Eigenverantwortung, bringen aber auch Unsicherheiten hinsichtlich notwendiger Maßnahmen mit sich. Letztendlich wurde dargestellt, dass es aus technischer Sicht schon viele Alternativen gibt, das Auftreten von Mikroorganismen und Mykotoxinen zu minimieren. Obwohl interessante Ansätze zu Weiterentwicklungen existieren, muss es auch der Öffentlichkeit klar werden, dass bei der Verarbeitung eines Naturproduktes, z. B. Getreide, keine 100 %ige Sicherheit möglich sein kann.




20.11.2012 - 21.11.2012:

Rückblick

31. IFF-Seminar für technische und wissenschaftliche Führungskräfte                                         

Am 20. und 21. November 2012 fand in der IFF in Braunschweig das 31. Seminar für technische und wissenschaftliche Führungskräfte statt. Externe Referenten sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter der IFF präsentierten einen Überblick über aktuelle Problemstellungen in der Futtermittelindustrie und Lösungen sowie zukünftige Herausforderungen und Ansätze.

Einen Schwerpunkt stellte dabei die Thematik der alternativen Rohstoffe dar, die aufgrund des prognostizierten Bevölkerungswachstums einen zunehmenden Stellenwert einnehmen wird. Im Rahmen eines „Seminars im Seminar“ wurden unterschiedliche Aspekte wie Verfügbarkeit und Potentiale beleuchtet. Mit ihren Vorträgen konnten die Referenten verdeutlichen, dass sich auch die Futtermittelindustrie in Zukunft damit auseinandersetzen muss.

Ein für die Unternehmen essentieller aber häufig noch nicht ausreichend beachteter Aspekt muss in der Energieeffizienz und -einsparung bei der Herstellung von Futtermitteln gesehen werden. Neben zwei Vorträgen zu dieser Thematik wurde das Thema Energie auch in weiteren Beiträgen immer wieder angeschnitten, was seine Bedeutung weiter unterstreicht.

Ein weiterer Themenblock beleuchtete verfahrenstechnische Aspekte zur Herstellung erwünschter Futtermittelstrukturen und den Struktureinfluss auf Leistung und Gesundheit von Schweinen.
Vorträge zur Brandbekämpfung und zum Explosionsschutz zeigten als Schlusspunkt des Seminars deutlich auf, dass neben allen zukünftigen Themen die Sicherheit immer im Fokus der Unternehmen stehen muss.

Die Teilnehmer nahmen an den Diskussionen der Beiträge sehr engagiert und interessiert teil. In Zukunft soll diesem Veranstaltungsteil noch mehr Zeit gewidmet werden.

Die Veranstaltung wurde durch eine abendliche Exkursion mit einer Sonderfahrt in einer 50 Jahre alten Straßenbahn durch die historische City Braunschweigs abgerundet. Beim anschließenden gemeinsamen Abendmenü hatten die Teilnehmer und Referenten noch reichlich Gelegenheit zum fachlichen Gedankenaustausch.

 




28.06.2012:

Rückblick zum IFF-Fachseminar „Praxisnahe Lösungen zum Brand- und Explosionsschutz in Mischfutterwerken“

Technologische und organisatorische Maßnahmen sowie konstruktive Lösungen zum Brand- und Explosionsschutz waren Thema des IFF-Fachseminars „Praxisnahe Lösungen zum Brand- und Explosionsschutz in Mischfutterwerken“, das am 28. Juni 2012 in Thune stattfand. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der International Association of Experts for Industrial Explosion Protection, kurz INDEX, ausgerichtet. Alexandra Kirchner, IFF, präsentierte einen Übersichtsbeitrag und zeigte häufige organisatorische und technische Mängel im Explosionsschutz von Mischfutterwerken auf. Burkhard Stumpenhusen vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt in Lüneburg, vermittelte den Anlagenbetreibern Anforderungen seitens der Gewerbeaufsicht zur Umsetzung der Betriebsvorschriften der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV). Die Referenten Johannes Lottermann (Fa. Rembe), Hilmar Winkler (Fa. Kidde Brand- und Explosionsschutz), Dirk Saschenbrecker und Wilfried Henze (Fa. Fagus-GreCon) vertieften die Möglichkeiten und Grenzen des konstruktiven Brand- und Explosionsschutzes und Felix Obermeyer (Fa. Kesting) zeigte, wie elektrostatische Auf- und Entladungen vermieden werden. Johannes Lottermann demonstrierte dem Auditorium in seinem Experimentalvortrag eindrucksvoll die Wirkung einer flammenlosen Druckentlastung. Blitzschutz als wichtige, vorbeugende Maßnahme zum Brand- und Explosionsschutz stellte Reyno Thormälen (Fa. Hans Thormälen) vor. Darüber hinaus konnten die insgesamt 30 Teilnehmer wertvolle Hinweise aus Erfahrungsberichten und den Darstellungen von Schadensfällen durch einen Anlagenbetreiber und einen Sachversicherer, repräsentiert durch Michael Schäfer (AGRAVIS) und Torge Brüning (R+V Allgemeine Versicherung) gewinnen. Die guten Diskussionen im Anschluss an die Vorträge sowie in den Pausen rundeten die Veranstaltung ab.




20.03.2012 - 21.03.2012:


Feedback von internationalen Teilnehmern

Der 10 000. Seminarteilnehmer bei der IFF: Mike Holden (England)

Mike Holden aus Penrith in Nordengland hat seine Teilnahme am IFF-Kurs Titel nicht bereut. Im Gegenteil, zusammen mit 33 Teilnehmern aus diversen Ländern absolvierte Holden den Practical Course: Pelleting of Compound Feed. Und Mike Holden fand abschließend nicht nur, dass der Kurs genau für ihn passte, weil er kürzlich aus der chemischen Industrie in die Futtermittelindustrie gewechselt war. Vielmehr wurde er unter dem Beifall der Kursteilnehmer und der Mitarbeiter der IFF von Institutsdirektor Dr. Benning als 10 000. Teilnehmer an Seminarveranstaltungen bei der IFF beglückwünscht.

In einem anschließenden kleinen Interview stellte Holden heraus, dass seine Firma durch einen Flyer der IFF auf das Kursangebot aufmerksam gemacht worden war und er den ganzen Kurs als „a good introduction to this business“ betrachtet.

Sehr zufrieden mit dem Kurs äußerte sich auch Martha Engesland aus Trondheim in Norwegen, eine der immer noch wenigen Teilnehmerinnen an den Kursen. Martha Engesland, die in einer Forschungseinrichtung für spezielle Tierfutterproduktion tätig ist, waren viele Inhalte bekannt, und dennoch war es für sie interessant, einige neue Details kennenzulernen. Besonders wertvoll erscheinen ihr die persönlichen fachlichen Kontaktmöglichkeiten zu den Referenten und den anderen Kursteilnehmern, die sich bei einem solchen Kurs ergeben. Hierzu regt Engelsholm an, z.B. durch ein gemeinsames Dinner am ersten Abend die fachlich-interaktiven Prozesse der Teilnehmer zu bestärken und dies u.U. auch in den Kursverlauf stärker einzubinden.

Diesen Artikel hat Herr Manfred Rockel dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, der zurzeit eine Chronik anlässlich des 50-jährigen Bestehens der IFF verfasst.

 




14.02.2012:

Rückblick

Fachseminar „Haushalten mit Energie – Einsparpotenziale, Energiemanagementsysteme und Antragstellung nach § 41 EEG“

Die erheblichen Energiekostensteigerungen der letzten Jahre schaffen inzwischen hohe wirtschaftliche Anreize zum vernünftigen energetischen Haushalten in Mischfutterwerken. Aus diesem Grund begrüßte Institutsdirektor Dr. Benning 30 Teilnehmer und Referenten am 14. Februar 2012 im IFF-Forschungsinstitut zur Vertiefung ihrer Kenntnisse und Diskussion dieser aktuellen Thematik.

Im Rahmen des Fachseminars wurde mit den Schwerpunkten aktuelle rechtliche Entwicklungen im Energiesteuerrecht, Antragstellung im Rahmen der „besonderen Ausgleichsregelung“ für stromintensive Unternehmen nach § 41 EEG und Vorstellung von konkreten Schritten zur Energieeinsparung in Mischfutterwerken ein breiter Themenbereich abgedeckt.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung lag in der Vorstellung von Energiemanagementsystemen, die in Zukunft sowohl eine unabdingbare Voraussetzung für die Inanspruchnahme von Steuervergünstigungen als auch für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess darstellen werden.




24.11.2011:

Rückblick

Internationaler Workshop „Safe Feed for Healthy Food“

Am 24. November 2011 fand im Forschungsinstitut der internationale Workshop “Safe Feed for Healthy Food” statt, der von Prof. Jürgen Zentek, Freie Universität Berlin, Deutschland, Prof. Per Häggblom, National Veterinary Institute (SVA), Uppsala, Schweden, und Dr.-Ing. Alexander Feil, IFF, Braunschweig, Deutschland, organisiert wurde und an dem sich insgesamt 23 Teilnehmer und 11 Referenten aktiv beteiligten.

Aus Sicht der Mischfutterherstellung stellen insbesondere Mykotoxine und Salmonellen ein bedeutendes Gefährdungspotenzial für die tierische und – bedingt durch Carryover-Effekte – auch grundsätzlich für die menschliche Gesundheit dar. Entsprechende Schadensfälle können darüber hinaus zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen für den Mischfutterhersteller führen. Voraussetzungen für die Einhaltung der Produktqualität- und sicherheit für die Herstellung und Inverkehrbringung von Futtermitteln sind dabei u. a. zielführende Kontroll- und Monitoring-Maßnahmen einschließlich geeigneter Analysenmethoden und fundierte Kenntnisse zu prozesstechnischen Möglichkeiten und Grenzen.

Im Rahmen des Workshops wurden von international anerkannten Fachleuten aus diesen Gründen folgende Erkenntnisse aus dem FP6 Forschungsprojekt „BIOTRACER IP“ vorgestellt:

•    Gefährdungseinschätzung für importierte und heimische Rohwaren hinsichtlich der Belastung durch Aflatoxine, Ochratoxine und Salmonellen
•    Verbesserte Maßnahmen zur Probenahme und prozessbegleitenden Analytik für Mykotoxine und Salmonellen
•    Entwicklung eines Simulations-Tools für Salmonellen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Erfahrungen des Forschungsinstitutes Futtermitteltechnik zu den Wirkungen technologischer Dekontaminationsverfahren einschließlich der Säureapplikation.

Auf besonders positive Resonanz stieß auch das im Rahmen des Forschungsprojektes erstellte Video „Sampling For Contaminants In Animal Feed“, das neueste Erkenntnisse zum Thema Probenahme von Mykotoxinen und Salmonellen anschaulich darstellt und auf YouTube angesehen werden kann.

Neben der Vermittlung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse bot der Workshop die Möglichkeit eines wichtigen und informativen „Networkings“ und Ideenaustausches zwischen Industrie, Überwachungseinrichtungen und der Wissenschaft.

 

 

 

 




12.10.2010:

Firmeninterne Schulung, Seminare und Kolloquien

Die IFF arbeitet seit vielen Jahren mit einzelnen Firmen eng bei der Gestaltung von speziellen firmeninternen Schulungen, Seminaren und Kolloquien zusammen. Dieses Angebot gilt selbstverständlich für sämtliche IFF-Mitgliedsfirmen. Hierbei ist es unerheblich, ob Sie ggf. eine Tagesschulung mit einem Referenten bei sich im Hause benötigen, zu einem speziellen Thema z.B. Explosionsschutz oder andere Themen, die Sie interessieren. Ebenso können wir wie im vorstehenden Beispiel geschildert, Firmenlehrgänge in unserem Institut anbieten und auch entsprechende Schulungsthemen eng mit Ihnen abstimmen. Auch die Ergänzung firmeninterner spezifischer Themen ist natürlich möglich. Bei der ggf. notwendigen Organisation von Hotelkapazitäten oder einem Rahmenprogramm sind wir Ihnen gern behilflich. Fordern Sie jederzeit unverbindlich ein Angebot von uns ab. Für weitere Rückfragen steht Ihnen Herr Blume unter der bekannten Rufnummer jederzeit gern zur  Verfügung.




09.02.2010 - 31.03.2010:

 
Wird der Pelletierprozess durch die Zugabe eines Netzmittels beeinflusst?
       
Rainer Löwe, IFF und Richard Oldman, ANITOX Corp.

In Zeiten steigender Kosten für Rohstoffe und elektrische Energie bei gleichzeitig sinkenden Gewinnspannen suchen Futtermittelhersteller nach kostensparenden Möglichkeiten insbesondere beim Pelletieren. Besondere Bedeutung kommt dabei dem spezifischen Energieverbrauch (kWh/t) und dem Feuchtigkeitsverlust im pelletierten Futter zu, da dies unmittelbar Masseverlust bedeutet. Versuche am Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF in Braunschweig sollten Antworten auf die Fragestellung geben, ob bestimmte Zusatzstoffe, wie z. B. Netzmittel, zu einer Lösung des Problems beitragen können. Lesen Sie hierzu den vollständigen Beitrag von Rainer Löwe und Richard Oldman.




16.08.2009 - 11.09.2009:

Frau Olivera Djuragic, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institute for Food Technology, Research Center for Feed and Animal Products, Novi Sad, besuchte die IFF

Ein Rückblick aus ihrer Sicht

Ein Bestandteil des FP7-Projektes „FEED-TO-FOOD“ (FP7-REGPOT-2007-3 "Reinforcement of Feed to Food Research Center at Institute for Food Technology of the University of Novi Sad") ist der Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zu diesem Zweck besuchte ich vom 16. August bis 11. September die IFF. Während meines Besuchs lernte ich die Arbeit und nahezu alle Tätigkeiten des Institutes kennen, einschließlich Laborarbeiten sowie Untersuchungen auf der Technikumsanlage. Ich fühlte mich während der ganzen Zeit als Mitglied der Gemeinschaft, da ich die Möglichkeit hatte, an allen institutsinternen Arbeitsbesprechungen teilzunehmen. Ich konnte meine Forschungstätigkeiten und die Arbeiten meines Institutes, im Besonderen der Abteilung „Feed and Animal Products“ erörtern. Wir nutzten die Gelegenheit, um die Möglichkeiten einer weiteren Zusammenarbeit sowie die Veröffentlichung von Ergebnissen in Fachzeitschriften zu diskutieren. Hauptinhalte waren die Methoden zur Ermittlung der Misch- und Arbeitsgenauigkeit sowie Untersuchungen im Bereich der Mischfutterpelletierung und Flüssigkeitszugabe. Des Weiteren sprachen wir über die Beteiligung am derzeitigen FP7-Antrag hinsichtlich Futtermittelsicherheit und -qualität und gaben Kommentare und Empfehlungen. Während meines Aufenthalts besuchte ich auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mit seinen Forschungseinrichtungen sowie das lokale Futtermittelwerk der AGRAVIS. Ein Tagesaufenthalt auf der Hannover Messe am 8. September hatte als Zielstellung ein Treffen mit Dr. Steinkamp vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL). Ergebnis des Gesprächs war, dass wir eine gute Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit haben.

Zu guter Letzt kann ich sagen, dass mein Besuch erfolgreich und ergebnisreich war und dass unsere beiden Institute in der Zukunft mehr im Bereich der Futtermitteltechnologie in anderen Projekten zusammenarbeiten können, als nur im Rahmen des „FEED-TO-FOOD“-Projektes.




29.06.2009 - 29.07.2009:

Vier Nachwuchsforscher aus Novi-Sad (Serbien) besuchten die IFF

Im Rahmen des Projektes FP7-REGPOT-2007-3 "Reinforcement of Feed to Food Research Center at Institute for Food Technology of the University of Novi Sad" besuchten vier Nachwuchsforscher das Forschungsinstitut Futtermitteltechnik der IFF.  Nachfolgend eine kurze Zusammenfassung des 14-tägigen Aufenthaltes und der Eindrücke sowie Erfahrungen, die die jungen Wissenschaftler sammeln konnten:

With this article we would like to share our impressions about IFF Institute in Braunschweig. We are Bojana Kokic, Radmilo Colovic, Djuro Vukmirovic and Dusica Ivanov, young researchers from Institute for Food Technology in Novi Sad, Serbia, department for Animal Products and Feed Technology. IFF Institute is our associate institute on FEED-TO-FOOD FP7 project, funded by European Commission.

The reason for this two week visit was to participate on basic course “Fundamentals and new developments in feed-compounding technology“, but also introducing with all equipment and physical analysis that are conducted on IFF Institute. The least that we can say is that this visit was useful and that it fulfilled all our expectations.

The course was very well organized. The lectures were focused on practical issues and supported by scientific data that was originally from IFF experiments. We also got some new information about legislations and EU laws, which will help us to understand functioning of European Union better. The lecturers had great knowledge in their areas and they were ready to answer on all of participants´ questions.  

In second week we were introduced with all process equipment, such as extruders, expanders, pellet machines, various types of mills, etc. That was especially interesting for us because of the fact that we have the same devices in our pilot plant, and that we are planning cooperation on same frame work projects in future.

We were also shown physical laboratory equipment and methods which will help us to improve our laboratory and to implement some new analysis. A lot of literature and scientific papers that we also got would show us in which direction our experiments should proceed.

At the end, we could not forget visits to the “Friedrich-Loeffler-Institut (FLI)”, “Burg Warberg”, “Feed Mill Agravis Braunschweig”, “DMSB” International Technical School for Process Construction and Process Engineering, “MEGA Haldensleben” and “Schaumann Eilsleben”. Not less important are contacts that we made with a lot of our colleagues from areas related to feed production.

We would like to express our gratitude to our hosts for hospitality and well organised visit to Braunschweig and we are inviting them to visit our institute!

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18.03.2009 - 18.04.2009:

Frau Dipl.-Ing. Alexandra Kirchner wurde am 27.01.2009 auf Antrag als Sachverständige nach § 29a  Abs. 1 BImSchG  vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim für das Land Niedersachsen bekannt gegeben.

Die Bekanntgabe erstreckt sich auf alle im Rahmen des § 29a BImSchG anfallenden sicherheits-technischen Prüfungen und Prüfungen von sicherheitstechnischen Unterlagen für die Anlagenarten 7.9 (Anlagen zur Herstellung von Futter- oder Düngemitteln oder technischen Fetten aus den Schlachtnebenprodukten Knochen, Tierhaare, Federn, Hörner, Klauen oder Blut), 7.17 (Anlagen zur Aufbereitung oder ungefassten Lagerung von Fischmehl, Anlagen zum Umschlag oder zur Verarbeitung von ungefasstem Fischmehl, soweit 200 Tonnen oder mehr je Tag bewegt oder verarbeitet werden können), 7.21 (Mühlen für Nahrungs- oder Futtermittel mit einer Produktionsleistung von 300 Tonnen Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag als Vierteljahresdurchschnittswert), 7.34 (Anlagen zur Herstellung von sonstigen Nahrungsmittelerzeugnissen aus a) tierischen Rohstoffen, ausgenommen von Milch, mit einer Produktionsleistung von 75 Tonnen Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag oder b) pflanzlichen Rohstoffen mit einer Produktionsleistung von 300 Tonnen Fertigerzeugnissen oder mehr je Tag als Vierteljahresdurchschnittswert), 7.35 (offene oder unvollständig geschlossene Anlagen zur Erfassung von Getreide, Ölsaaten oder Hülsenfrüchten, soweit 400 Tonnen oder mehr je Tag bewegt werden können und 25.000 Tonnen oder mehr je Kalenderjahr umgeschlagen werden) (siehe 4. BImSchV, Anhang) sowie die Fachgebiete

3) Verfahrenstechnische Prozessführung und Auslegung von Anlagen oder Anlagenteilen sowie Beherrschung von Störungen des bestimmungsgemäßen Betriebes beispielsweise Projektierung, Anlagenplanung, Erstellung oder Prüfung von Anlageschutzkonzepten (z. B. Brandschutz, Explosionsschutz, MSR/PLT),
11) Systematische Methoden der Gefahrenanalyse,
16) Explosionsschutz, 16.1) Prüfung von speziellen Fachfragen zum Explosionsschutz

Zur Gewährleistung der Sicherheit bei genehmigungsbedürftigen Anlagen kann die für den Immissionsschutz zuständige Behörde gemäß § 29a BImSchG anordnen, dass sicherheitstechnische Prüfungen sowie Prüfungen sicherheitstechnischer Unterlagen durchzuführen sind. Diese Prüfungen können zu bestimmten Zeitpunkten (z. B. vor der Inbetriebnahme) oder zu bestimmten Anlässen (z. B. im Falle einer Betriebseinstellung) erforderlich werden. In den Anordnungen kann die Durchführung der Prüfungen durch geeignete (aufgrund entsprechender Qualifizierungen) Sachverständige verlangt werden, die für diese Prüfungen bekannt gegeben und nach bestimmten Regeln zugelassen worden sind. Mit der Bekanntgabe ist Frau Kirchner berechtigt, entsprechende Prüfungen durchzuführen.




06.05.2008 - 06.06.2008:

Stoffdatenbank zum Staubbildungsverhalten von Einzelfuttermitteln, Zusatzstoffen und Futtermischungen

Im Rahmen des Forschungsvorhabens "Explosionsgefährdungen", das dankenswerterweise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), Köln, gefördert wird, ist eine Stoffdatenbank entstanden, in der Untersuchungsergebnisse zum Staubbildungsverhalten bei unterschiedlichen Beanspruchungen auf Grundlage der relevanten Kennzeichnung von in der Getreide- und Futtermittelwirtschaft eingesetzten Stoffen zur Verfügung gestellt werden.

Die Auswahl der Stoffe orientiert sich an bereits vorhandenen Datenbanken (BIA GESTIS-STAUB-EX Datenbank, BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) und stellt eine Ergänzung zu den Brenn- und Explosionskenngrößen dar.

Die Stoffdatenbank steht ab sofort zur Verfügung und kann dynamisch ergänzt werden.




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