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Datenbank zum Staubbildungsverhalten von Einzelfuttermitteln, Zusatzstoffen und Futtermischungen

Der Umgang mit Schüttgütern setzt in den meisten Fällen feinen Staub frei. Für die Charakterisierung des Staubbildungsverhaltens insbesondere von organischen Schüttgütern als Grundlage einer Beurteilung möglicher Staubkonzentrationen im bestimmungsgemäßen Betrieb von Produktionsanlagen existieren derzeit keine genormten Festlegungen. Untersuchungen der BGN (Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten) zeigen, dass das Staubbildungsverhalten der gehandhabten Stoffe einen erheblichen Einfluss auf die Staubkonzentration, die Dauer und die zeitliche Konzentrationsänderung eines Staub-Luft-Gemisches hat.

Die Anforderungen, die an ein Verfahren zur Ermittlung des Staubbildungsverhaltens zu stellen sind, ergeben sich aus den Prozessen, bei denen Staub freigesetzt und aufgewirbelt werden kann. Für die Getreideverarbeitung sind dies überwiegend Prall- und Scherbeanspruchungen infolge von Förder- und Transportprozessen.

Inhalte

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens, das dankenswerterweise vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), Köln, gefördert wird, wird das Staubbildungsverhalten bei unterschiedlichen Beanspruchungen auf Grundlage der relevanten Kennzeichung von in der Getreide- und Futtermittelwirtschaft eingesetzten Stoffen untersucht.

Die Auswahl der Stoffe orientiert sich an bereits vorhandenen Datenbanken (BIA GESTIS-STAUB-EX Datenbank, BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung) und stellt eine Ergänzung zu den Brenn- und Explosionskenngrößen dar.

Die Untersuchungen des Staubbildungsverhaltens werden mittels Heubach-Dustmeter Typ 1 (Stauber-Heubach-Methode) sowie Palas Dustview durchgeführt, da diese die Hauptbeanspruchungen (Scher- und Prallbeanspruchungen) abbilden können.

Weitere Erläuterungen zur Datenbank stehen als pdf. Datei zur Verfügung. Die Untersuchungsergebnisse auf Basis der relevanten Kennzeichnung der Stoffe sind in einer Datenbank hinterlegt.

Nutzung und Haftung

Der Datenbestand darf zum Zwecke des Arbeitsschutzes bzw. zur Informationsgewinnung über die von Stoffen ausgehenden Gefährdungen genutzt werden. Eine kommerzielle Nutzung der Daten wie auch eine teilweise oder vollständige Übernahme in andere Informationssysteme ist ohne ausdrückliche Genehmigung der IFF nicht gestattet.

Die Daten in der Datenbank werden sorgfältig erstellt und gepflegt. Dennoch kann, gleich aus welchem Rechtsgrund, keine Haftung übernommen werden.

Die Datenbank wird erstellt und gepflegt vom IFF-Forschungsinstitut Futtermitteltechnik, Braunschweig-Thune.
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© Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. · Braunschweig-Thune · 2014