Header IFF


Veranstaltungen / Lehrgänge

Veranstaltungsprogramm des IFF-Forschungsinstitutes für das Jahr 2014

IFF Courses and Events 2014



27.05.2014 - 27.05.2014:

IFF-Workshop "Energiemanagement – Grundlagen zur praktischen Einführung und Pflege des EnMS nach DIN ISO 50001 bzw. 16247"

Weltweit steigende Energiepreise sensibilisieren immer mehr Unternehmen für das Thema Stromverbrauch.

Die Bedeutung von systematischen Energieeinsparmaßnahmen nimmt auch aufgrund von Klimaschutzzielen und den damit verbundenen rechtlichen Vorgaben immer weiter zu.

Ein verantwortungs- und kostenbewusster Einsatz von Energie erfordert aufeinander abgestimmte technologische, betriebswirtschaftliche und organisatorische Maßnahmen, auch vor dem Hintergrund, dass auch dieses Jahr ein vielfältiges Spektrum gesetzlicher Möglichkeiten im Strom- und Energiesteuerecht erwartet wird.

Dr. Philipp Rösler referierte bezüglich Energieeinsparmaßnahmen: „Energiemanagementsysteme sind ein zentrales Instrument, um Energieeinsparpotenziale erkennen und heben zu können. Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungsbereich verbrauchen insgesamt 43 Prozent der jährlichen Endenergie. Da gibt es noch enorme Einsparpotenziale, die es zu nutzen gilt.“

Grundlage des Energiemanagementsystems ist die Norm DIN EN ISO 50001, die wertvolle Unterstützung beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz leistet.

Zudem können gerade Unternehmen des produzierenden Gewerbes unter bestimmten Voraussetzungen von Steuererleichterungen und anderen Vergünstigungen profitieren, wenn sie im Gegenzug nachweisen, dass sie verantwortungsvoll mit Energie umgehen und Einsparziele festlegen.

Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter von Unternehmen, die damit beauftragt werden könnten, die Einführung der DIN EN ISO 50001 oder der DIN EN 16247 zu begleiten bzw. deren Aufgabenbereich im Unternehmen die Bearbeitung des Energiemanagement umfasst (betriebliche Energiebeauftragte).

Zum Abschluss des Workshops erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung.

 



03.06.2014 - 04.06.2014:

Seminar
„Premix-/Mineralfutter-Produktion – Warum ist Präzision gefragt?“
                                            

Die Verarbeitung von Futtermittelzusatz- und Mineralstoffen gleicht einer Präzisionsarbeit. Das betrifft sowohl die Auswahl von Maschinen und Anlagen als auch das Betreiben. Ob exaktes Dosieren oder Verhindern von Verschleppungen und Entmischungen, der technische Mitarbeiter entscheidet mit seinem Know-How über die Produktqualität und damit auch über den Erfolg des Unternehmens.
Dieses Seminar soll den Teilnehmern zur Bewusstseinsschärfung dienen. Welche Wirkungen und Bedeutung haben die Mikrokomponenten und welche Chancen und Risiken bergen sie für das Tier? Warum ist die Genauigkeit und genau diese definierte Prozessführung so wichtig? Das sind Fragen, die Experten aus Tierernährung und Futtermitteltechnik im Rahmen dieser Veranstaltung beantworten.

Das Seminar findet in Zusammenarbeit zwischen der Internationalen Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e. V. (IFF) und der GenoAkademie in Rastede statt.

Zielgruppen:
•    technische Mitarbeiter/-innen aus der Verarbeitung von Zusatzstoffen
•    Mitarbeiter/-innen aus der Produkt-Analytik
•    Mitarbeiter/-innen aus dem Qualitätsmanagement



23.09.2014 - 24.09.2014:

IFF-Praktikerlehrgang „Basisstufen der industriellen Mischfutterproduktion“                                      

In Zeiten zunehmenden Wettbewerbs, steigender Rohwaren- und Energiekosten kommt der effizienten Mischfutterherstellung besondere Bedeutung zu. Eine wichtige Funktion im Produktionsgeschehen übernehmen hierbei qualifizierte Mitarbeiter, die über die relevanten Befähigungen verfügen, mit den zur Verfügung stehenden Produktionsmitteln unter Praxisbedingungen qualitativ hochwertige Misch- bzw. Mineralfutterprodukte oder Vormischungen zu produzieren. Von wesentlicher Bedeutung für die Produkteigenschaften von mehlförmigen Mischfuttern sind neben der Eingangskontrolle insbesondere die verfahrenstechnischen Grundoperationen Zerkleinern, Mischen und Dosieren, wobei auch wesentliche Produkt- bzw. Prozesseigenschaften kompaktierter Mischfutter nachhaltig durch diese Prozessstufen beeinflusst werden.
Im Praktikerlehrgang werden die Teilnehmer befähigt, durch Kenntnis der wesentlichen Einflussgrößen die Basisstufen der Mischfutterherstellung besser zu beherrschen. In diesem Zusammenhang werden auch wesentliche Mess- und Prüfmethoden zur Charakterisierung relevanter Stoffeigenschaften vermittelt. Zum intensiveren Verständnis werden die in leicht verständlicher Form vermittelten Lehrinhalte in praktischen Übungen vertieft.
Zur Verfügung gestellte Unterlagen ermöglichen den späteren Rückgriff auf die vermittelten Kenntnisse.
Die Teilnahme an der Veranstaltung wird bescheinigt.



07.10.2014 - 08.10.2014:

IFF-Praktikerlehrgang „Pelletieren von Mischfutter“                                                              

Der Lehrgang wird in englischer Sprache durchgeführt.


In der EU werden ungefähr 75 % des industriell hergestellten Mischfutters pelletiert. An die Qualität werden höchste Anforderungen gestellt. Dabei wird beim Konditionieren, Pressen und Kühlen mehr als die Hälfte der zur Mischfutterherstellung erforderlichen Energie verbraucht. Wesentliche Beurteilungsgröße für die Pelletqualität ist die Abriebfestigkeit – aber nicht jede Rezeptur führt unmittelbar zu akzeptablen Pellets. Eine Vielzahl von Einflussgrößen muss beachtet werden, wie z. B. physikalische und chemische Stoffeigenschaften, Verwendung erhöhter Flüssigkeitsanteile, Konditionierung, Dampfqualität, Pressenparameter, Kühlung sowie die Stabilität thermolabiler Zusatzstoffe. Die steigenden Energiekosten erfordern die Nutzung von Einsparpotenzialen. Es lohnt sich also, Kenntnisse und Fähigkeiten zu erweitern, um das Pelletieren noch besser zu beherrschen.
Fachkenntnisse zum Pelletieren werden in leicht verständlicher Form zunächst in Kurzvorträgen präsentiert und anschließend in praktischen Übungen im Technikum des Instituts vertieft. Im Praxisversuch werden auch die Auswirkungen von ungünstigen Prozessparametern auf die Pelletqualität verdeutlicht. Verschiedene Mess- und Prüfmethoden werden vorgestellt und deren Handhabung trainiert. Lehrgangsteilnehmer werden damit in die Lage versetzt, in ihrer täglichen beruflichen Praxis den Pelletierprozess besser zu beherrschen und mit einfachen Mitteln zu kontrollieren.
Zur Verfügung gestellte Unterlagen ermöglichen den späteren Rückgriff auf die vermittelten Kenntnisse.

Der Lehrgang wendet sich vorrangig an Mitarbeiter, die direkt mit dem Pelletierprozess beschäftigt sind und durch ihre Fach- und Sachkenntnis maßgeblich wesentliche Qualitätseigenschaften der hergestellten Pellets (Abriebfestigkeit, Feuchtigkeit) beeinflussen können. Der Besuch des Lehrgangs ist besonders zur Aus- und Weiterbildung von Quereinsteigern in die Mischfutterbranche empfehlenswert.




© Internationale Forschungsgemeinschaft Futtermitteltechnik e.V. · Braunschweig-Thune · 2014