Im Zuge der Grenzöffnung der DDR werden diverse auf die Thematik bezogene Veranstaltungen und Fachausbildungslehrgänge angeboten. Über die Vorträge erscheint im Anschluss ein Vortragssammelband. Daraufhin erfolgt der Aus- und Aufbau persönlicher und fachlicher Kontakte zur „Noch-DDR“.
Internationalität
Ab den 1990er Jahren gibt es erstmals Seminare und Lehrgänge in englischer Sprache. Auch Info-Broschüren, wie beispielsweise der „IFF-Dienst“, werden nun zusätzlich in englisch angeboten. Das am 30./31. Oktober 1990 in der Stadthalle Braunschweig stattfindende Symposium mit dem Thema „Unerwünschte Stoffe in Futtermitteln, Mykotoxine in Getreide und Futtermitteln – Maßnahmen zur Beseitigung“ wird ins Deutsche, Englische und Französische simultan übersetzt.
Außendarstellung und Aktivitäten
Durch den Besuch einiger Fachmessen macht die seit nunmehr 30 Jahren agierende IFF auf sich aufmerksam. Die IFF beteiligt sich erstmals an der 21. Internationalen Fachmesse für Mechanische Verfahrenstechnik und Analytik POWTECH in Nürnberg. Neben Infoveranstaltungen zu den laufenden Forschungsprojekten werden auch zahlreiche Lehrgangsveranstaltungen rund um das Thema Mischfutterproduktion angeboten. Auch für die immer wichtiger werdende „Qualitätssicherung nach ISO/DIN 9000 ff“ gibt es Lehrgänge und Auditoren-Schulungen. Die Mitglieder der IFF können sich mit einer Poster-Präsentation in der Mitglieder-Galerie des Seminarraumes darstellen.
Modernisierungen
Am 24. Oktober 1995 findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung zwecks Beratung der anstehenden Baumaßnahmen statt. Für die flexible Anpassung an die neuen Herausforderungen im Bereich der Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Institut wird das dem Stall anliegende Remisengebäude zu einem Seminar- und Veranstaltungsraum modernisiert und umgebaut.
Im Jahr 1998 erfolgt der erste Internetauftritt der IFF mit maßgeblicher Unterstützung der Fachhochschule Wolfenbüttel.